Erstellt am 02. Juni 2017, 05:02

von Birgit Kindler

Naturfreunde müssen noch weiter zittern. Entscheidung über den Abbruchbescheid wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Weitere Zeugen sollen befragt werden.

Stockerhütte  |  Privat

Die Naturfreunde müssen weiter zittern: Noch gibt es keine endgültige Entscheidung, ob die Stockerhütte abgerissen werden muss, oder nicht.

Wie berichtet, gibt es einen Abbruchbescheid der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld, gegen den die Naturfreunde Beschwerde eingelegt haben. In der Verhandlung vor dem Landesverwaltungsgericht wurden in der Vorwoche einige Zeugen befragt, die bei Bauverhandlungen für die Stockerhütte dabei waren. Nicht geklärt werden konnte, ob Genehmigungen bei anderen Behörden aufliegen.

Eine komplexe Angelegenheit

Bekannt war in St. Veit ebenso wie in Wilhelmsburg, dass die Stockerhütte auf einer Gemeindegrenze, und sogar auf einer Bezirksgrenze liegt. In so einem Fall ist eigentlich jene Bezirkshauptmannschaft zuständig, auf der der größere Teil des Gebäudes liegt. Im Fall der Stockerhütte wäre das die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld gewesen. Über sämtliche Bauvorhaben hat man aber immer in der Marktgemeinde St. Veit entschieden. Warum das der Fall war, konnten sich die Zeugen nicht erklären.

St. Veits Vizebürgermeister Helmut Fischer erklärt, dass das Bauwesen dort oben auf der Stockerhütte eine sehr komplexe Angelegenheit gewesen sei. Er ist aber überzeugt davon, dass man nach bestem Wissen gehandelt habe. Die Verhandlung am Landesverwaltungsgericht wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Es sollen noch weitere Zeugen einvernommen werden.