Kikula St. Pölten: Mammutbaum bleibt im Altoona-Park . Initiativen für und gegen den Kikula-Standort am Altoona-Park reichen Unterschriften ein. Stadtplaner steht zu Baum.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 01. Oktober 2020 (03:24)
Initiative „Pro Kinder Kultur Park Erlebnis in St. Pölten“ überreichte 3.000 Unterschriften. Oswald Grandl war dafür mit seinen Töchtern im Magistrat in der zuständigen Abteilung.
privat

Initiative pro Kikula überreichte im Magistrat 3.000 Unterschriften. In der Zwischenzeit wurden erste Details zum Kinderkunstlabor bei einer Infoveranstaltung im Festspielhaus bekannt. Dort legten sich die zuständigen Akteure fest: „Der Mammut-Baum bleibt im Altoona-Park.“

Initiative „Pro Kinder Kultur Park Erlebnis in St. Pölten“ überreichte 3.000 Unterschriften. Oswald Grandl war dafür mit seinen Töchtern im Magistrat in der zuständigen Abteilung.
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Kein Marktsamstag, an dem einem nicht ein Unterschriftenzettel zum Kinderkunstlabor unter die Nase gehalten wird. Bei den Initiativen geht es nun ums Eingemachte. Während die Bürgerplattform gegen ein Kikula am Altoona-Park bisher 1.000 Unterschriften sammelte, brachte es die Initiative „Pro Kinder Kultur Park Erlebnis in St. Pölten“ auf 3.000 Unterstützungserklärungen. Diese wurden von Initiator Oswald Grandl nun der Abteilung Stadtplanung am Magistrat übergeben.

Stadtplaner Jens de Buck versicherte seinerseits auch, auf die Anliegen der Bürgerplattform einzugehen. Die Vorgangsweise beim Bau des Kikula soll äußerst behutsam sein. „Der Mammutbaum bleibt als identitätsstiftendes Element erhalten und ist wichtiger Bestandteil des Altoona-Parks“, bekräftigt Jens de Buck.

Landschaftsarchitektin Anna Detzlhofer will mit der Architekturausschreibung unterstreichen, dass der Park künftig auch für alle Anrainer einen qualitativ hochwertigen Aufenthaltsort darstellen soll.

„Ein wichtiger Brückenschlag von der Innenstadt bis zur Traisen“, betont auch Juryvorsitzender Bernhard Marte.