Domplatz-Umbau in St. Pölten startet im Sommer. Derzeit wartet Stadt auf Beurteilung des Denkmalamts und feilt an Details. Aufträge sollen noch im Frühjahr vergeben werden.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 17. Februar 2021 (04:36)
So könnte der Domplatz künftig aussehen. Das Rendering ist aus den Plänen, die beim Bundesdenkmalamt zur Beurteilung eingereicht wurden.
Jabornegg & Palffy

Ein paar Bäume, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und ein großer, neu gepflasterter, autofreier Platz. So präsentiert sich der Domplatz in den aktuellen Plänen kurz vor der Auftragsvergabe.

Elf Jahre ist es mittlerweile her, dass das Architekturbüro Jabornegg & Palffy den Wettbewerb zur Neugestaltung des St. Pöltner Domplatzes für sich entschied. Im Vorjahr folgte ein weiterer Auftrag, um 80.000 Euro wurden die Pläne aktualisiert. Eckpunkte waren Schanigärten, der Markt und die Möglichkeit, auch Musikveranstaltungen abhalten zu können. Eingeflossen sind noch Wünsche „sämtlicher Nutzer“, wie es Stadtbaudirektor Wolfgang Lengauer formuliert. In einem nächsten Schritt werden laut Baudirektor noch konstruktive Details geklärt und die Auftragsvergaben werden vorbereitet. Diese sollen noch im Frühjahr erfolgen.

Umgebaut werden soll der Platz dann ab Mitte des Jahres, mit den Arbeiten wird im Norden begonnen. „Ein koordinierter Ablauf mit den parallel stattfindenden Fassadensanierungen der Diözese muss berücksichtigt werden“, erklärt Lengauer. Abzuwarten sei noch die Beurteilung der Pläne durch das Bundesdenkmalamt.

Offen ist auch noch die Frage nach der Domplatzgarage unter dem Bischofsgarten. In der September-Sitzung des Gemeinderats bekräftigte Bürgermeister Matthias Stadler, dass Autos weiterhin am Domplatz stehen könnten, sollte es mit der Garage nichts werden.