Einstunden-Siebenkampf mit Dadic läutet Countdown ein. Mit einem Einstunden-Siebenkampf in Amstetten wird am Donnerstagabend (18.00 Uhr) der Countdown vor den Olympischen Spielen in Tokio eingeläutet. Ivona Dadic von der Union St. Pölten, Sarah Lagger und die Schweizerin Geraldine Ruckstuhl absolvieren exakt ein Jahr vor der geplanten Eröffnung des wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschobenen Großereignisses einen kompletten Mehrkampf in nur 60 Minuten.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2020 (10:27)
Ivona Dadic
APA (dpa)

Einen Siebenkampf in diesem Wettkampfformat hat es laut Angaben des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) noch nicht gegeben, 45-Minuten-Siebenkämpfe hingegen schon. Dadic freut sich bereits auf die Premiere im Umdasch-Stadion und versprach Topleistungen. "Auch wenn ein Ein-Stunden-Siebenkampf ein bisschen nach Show-Event klingt: Ich nehme das bitterernst, werde voll konzentriert an die Sache herangehen und möglichst viele Punkte sammeln. Über 6.000 Zähler sollten es in jedem Fall werden, das traue ich mich zu versprechen", meinte die Hallen-Vizeweltmeisterin im Fünfkampf aus Oberösterreich."Es wird spannend, man muss von Beginn an hochkonzentriert sein."

ÖLV-Siebenkampf-Rekordhalterin Verena Preiner fehlt wegen ihres Bändereinrisses, die WM-Dritte wird aber als Co-Kommentatorin der Liveübertragung auf ORF Sport + fungieren. Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind maximal 500 Zuschauer erlaubt, 60 davon dürfen die Athletinnen mit Klappsesseln von Disziplin zu Disziplin begleiten. Bei der Veranstaltung kommt ein elektronisches Anmeldesystem für Zuschauer zum Einsatz, das das Führen händischer Anwesenheitslisten und damit verbundene Warteschlangen überflüssig machen sowie im Falle eines etwaigen Corona-Falles das Contact Tracing erleichtern soll.