Generationenspielplatz: Spiel und Spaß für Jung und Alt

Im Garten des Pflegeheims St. Elisabeth entsteht ein Generationenspielplatz.

Erstellt am 07. Dezember 2021 | 19:38
Lesezeit: 2 Min
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Noch dient der große Garten des Pflegeheims vorwiegend der Erholung. In Zukunft soll hier ein Generationenspielplatz entstehen.
Foto: Foto Caritas

  Die Bewohner des Pflegeheims, ihre Angehörigen, die Familien aus den Startwohnungen und die Kinder aus dem Lerncafé – im Haus St. Elisabeth treffen unterschiedliche Generationen aufeinander. Beim neuesten Projekt hilft die NÖN mit Licht ins Dunkel.

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„Das Zusammenleben von Jung und Alt klappt super“, berichtet Nina Schöbinger-Konrad vom Caritas-Fachbereich Familie. „Meistens freuen sich die alten Herrschaften sehr über die Kinder. Der gegenseitige Austausch ist eine nette Abwechslung“, erklärt sie. Außerdem helfen die Begegnungen, Wartezeit bis zum nächsten Besuch zu überbrücken.

Der gegenseitige Austausch ist eine nette Abwechslung.“ Nina Schöbinger-Konrad Caritas-Bereichsleiterin Familie

Aber auch die Kinder profitieren, wie sie verrät: „Ganz oft haben sie schon etwas Süßes bekommen.“ Die Kinder wohnen circa ein Jahr in den beiden Startwohnungen der Caritas, damit sich ihre Mütter auf ein eigenständiges Leben vorbereiten können. In geschützter Atmosphäre üben sie etwa Haushaltsführung, Kochen oder pünktliches Zahlen von Rechnungen. Die Gänge zwischen den Wohnungen und dem Pflegeheim sind nur durch Glastüren getrennt.

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In den Startwohnungen können Mütter ein eigenständiges Leben ausprobieren und werden von einer Mitarbeiterin aus dem Mutter-Kind-Haus betreut.
Foto: Caritas

In letzter Zeit mussten die Türen jedoch meistens geschlossen bleiben. Wegen der Ansteckungsgefahr waren Treffen vor allem im Garten des Pflegeheims möglich. Aber so schön der Garten auch ist – ohne Spielgeräte diente er bislang in erster Linie der Erholung.

Im Lockdown entstand daher die Idee zu einem Generationenspielplatz. Hier sollen die Senioren ihren Enkeln, Urenkeln und den Kindern aus den Startwohnungen und vom Lerncafé beim Spielen zuschauen können. Für die fitteren Bewohner sind etwa ein Barfußpfad und ein Schultertrainer geplant. Künftig gibt es die Überlegung, den Spielplatz für die Allgemeinheit zu öffnen.