Wilhelmsburger Stadtpfarrer Alberich geht in Pension

Abt Pius Maurer übernimmt Seelsorge mit Padres. Pater Alberich hält weiter Messen unter der Woche.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:43
Lesezeit: 2 Min
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Pater Alberich Enöckl (5. v. l.) bei der Messe in der Stadtpfarrkirche mit Abt Pius Maurer (Mitte) sowie Thomas Fischer (l.), Maximilian Gruber (3. v. l.) und Sophie Harter (r.) von der Landjugend, Maria Anna Schmid-Schmidsfelden (2. v. l.), Gerda Steinbrenner (2. v. r.), Franz Andrae und Anna Fischer (4. und 5. v. r.) vom Pfarrgemeinderat, Franz Schmidt (4. v. l.) und Leopold Gruber (3. v. r.) vom Bauernbund.
Foto: Moser

Erst kürzlich feierte er sein 25-jähriges Jubiläum als Stadtpfarrer, mit Ende des vergangenen Jahres trat Pater Alberich Enöckl nun seine Pension an. Die große Veränderung im Pfarrgeschehen gab Abt Pius Maurer vom Stift Lilienfeld am Sonntag den Gläubigen in der Messe bekannt.

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„Heute darf ich dir, Pater Alberich, vor allem Danke sagen für all dein Wirken in dieser Pfarre. Du bist ein sehr leutseliger Mensch, hast dich in Wilhelmsburg immer mit den Leuten unterhalten, auch mit jenen, die nicht regelmäßig in die Kirche kommen“, so Maurer.

Und: „Du bist den Verpflichtungen eines Pfarrers über viele Jahre eifrig nachgekommen. Ich bin dir auch dankbar, dass du immer Kontakt mit dem Stift gehalten hast.“ Als kleines Zeichen der Dankbarkeit überreichte der Abt Pater Alberich den Goldenen Geschenkkorb des Stiftes Lilienfeld.

Bischof Alois Schwarz hat die Nachfolgeregelung bestätigt, die seit 1. Jänner gilt.

Abt Pius übernimmt mit Padres die Seelsorge

Neuer Pfarrseelsorger ist ab jetzt Abt Pius. Er hält die Sonntagsmesse und wird von den Kaplänen Pater Joachim und Pater Michael sowie Diakon Pater Hermann unterstützt, alle vom Stift Lilienfeld. Gemeinsam werden die seelsorgerischen Aufgaben erfüllt.

Pater Alberich wird die Wochentags-messe am Freitag und die Vorabendmesse zu Sonn- und Feiertagen halten, außerdem die Montag-Messe im Pflegeheim. Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse können nach Wunsch von den Lilienfelder Padres oder von Pater Alberich gehalten werden. Die Pfarrkanzlei ist so wie bisher jeden Dienstag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr geöffnet.

Pfarrgemeinderat-Obmann-Stellvertreterin Maria Anna Schmid-Schmidsfelden dankte Pater Alberich für das Vertrauen: „Du warst für uns immer eine starke Hand.“ Als Abschiedsgeschenk gab es eine große Kerze mit der Wilhelmsburger Kirche. „Ich danke dir für deine Hilfestellung, für dein Verständnis bei unseren Hoppalas“, so Pfarrgemeinderätin und Mini-Betreuerin Anna Fischer. Sie legte ein Album zum Einschreiben beim Tisch im Marien-Altar für die Gläubigen auf.

Bauernbund-Obmann Leopold Gruber dankte für die jahrzehntelange Betreuung und die vielen seelsorgerischen Tätigkeiten. „Jeder wird sich freuen, wenn er dich beim Spaziergang mit deinem Hund trifft und ein wenig plaudern kann. Alle guten Wünsche mögen dich begleiten.“ Gruber überreichte mit Franz Schmidt Wilhelmsburger Einkaufsgutscheine.

„Mit Wohlwollen wird sich vieles gut entwickeln“

„Du kannst im Pfarrhof wohnen bleiben, behältst deine Haushälterin – und auch deinen Hund, damit du viele Spaziergänge machen kannst“, unterstrich Abt Pius. Die Pfarrangehörigen bat der Abt, „diesen Wechsel in der Pfarrleitung mit Gebet und Wohlwollen zu begleiten, dann wird sich vieles gut entwickeln“.

Und was sagt der Stadtpfarrer selbst? „Natürlich ist ein Wermutstropfen dabei, wenn man etwas so lange Zeit mit Freude gemacht hat“, so Pater Alberich. Und mit einem schelmischen Schmunzeln: „Ich lass alles an mich herankommen!“