Knochenteile entdeckt: Handelt es sich um Vermissten?. Nach dem Fund von Knochenteilen im St. Pöltner Stadtteil Pottenbrunn soll eine gerichtsmedizinische Untersuchung die Identität des Toten in der Wasserburger Au klären.

Von APA Red und NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Februar 2019 (15:38)
APA/ERWIN SCHERIAU
Symbolbild

Update: Persönliche Dokumente sichergestellt

Wie die NÖN bereits berichtete, wurde im Zuge des Knochenfundes auch eine Jacke mit einem persönlichen Dokument gefunden. Es könnte sich laut dem Dokument um einen Deutschen handeln, der seit 2017 aus vermisst wird.

Staatsanwalt Leopold Bien bestätigt auf NÖN-Anfrage, „dass es Hinweise gibt, die dafür sprechen, man wolle aber bis zum Vorliegen des Obduktionsergebnisses, auch mit Rücksicht auf die Angehörigen, keine Gerüchte schüren

Polizei geht von natürlichen Tod aus

Laut Polizei könnte es sich um einen seit rund eineinhalb Jahren als abgängig geltenden Mann handeln. "Wir gehen von keinem Gewaltverbrechen aus, sondern von einem natürlichen Tod", sagte Sprecher Johann Baumschlager am Dienstag.

Ein Jäger hatte am Montag um 9.40 Uhr Teile eines menschlichen Schädels, Oberschenkelknochen und eine Jacke mit Dokumenten bei der Wasserburg entdeckt (wir hatten berichtet).

Polizeihund fand weitere Knochenteile

Am Dienstag wurde die Suche nach Skelettteilen fortgesetzt, ein Diensthund fand weitere kleinere Teile bzw. Knochensplitter, die ebenfalls gesichert wurden. "Die Arbeiten vor Ort sind beendet", sagte Baumschlager am Dienstagnachmittag. Der operative Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos ermittelt weiter.

Bezüglich der Identität bestehe ein Verdacht, nähere Aufschlüsse soll eine Untersuchung der Knochen bringen. Ein Ergebnis wird in ein bis zwei Wochen erwartet.