Aus veganer Vision wurde ein Kinofilm. Mit Überzeugung Nina Messinger will die Welt verändern, schrieb deshalb ein Buch und holte jetzt Jane Goodall & Co. vor die Kamera.

Erstellt am 20. September 2016 (12:38)
NOEN, privat
Die St. Pöltnerin Nina Messinger stellte im Cinema Paradiso ihren Film „Hope for All“ vor.

Nina Messinger hat ein Ziel: Menschen von einer pflanzenbetonten und biologischen Lebensweise ohne Tierprodukte zu überzeugen. 2011 verschaffte sich die St. Pöltnerin deshalb mit dem Buch „Du sollst nicht töten“ Aufmerksamkeit. Jetzt legte sie mit dem Dokumentarfilm „Hope for All“ nach – und das, obwohl sie zuvor keine Erfahrung mit der Produktion von Filmen hatte.

Aus Vision wurde ein Dokumentarfilm

„Was ich gehabt habe, war eine Vision. Mit vielen Helfern ist es gelungen, das Know-how für diesen Film zu erarbeiten“, blickt Messinger zurück. Herausgekommen ist ein Dokumentar-Film, für den sie das Drehbuch schrieb, bei dem sie selbst Regie führte und für den sie große Namen wie Jane Goodall, Vandana Shiva, Colin Campbell und Will Tuttler vor die Linse bekam. In Deutschland, wo der Film bereits im Mai in den Kinos anlief, war das Echo groß.

Mit dem Österreich-Start des Filmes ist für Messinger das Projekt aber noch nicht abgeschlossen. Am Welttierschutztag (4. Oktober) wird der Film bundesweit in Kinos zu sehen sein, am 13. Oktober kommt der Film als DVD, Blu-Ray und Video on Demand auf den Markt. Ebenfalls im Oktober erscheint die englischsprachige Fassung. 2017 wird Messinger weltweit auf Screening-Tour sein.

„Verändern wir unser Essverhalten, verändern wir den Planeten. Diese Botschaft will ich so vielen Menschen wie möglich mitgeben“, erklärt die St. Pöltnerin. Denn der Einkaufswagen sei ein wichtiges Werkzeug, um die Welt zu verändern.