Pyhra & Pielachtal: Wechsel in der Kanzel. Markus Heinz übernimmt die Pfarre. Pater Pirmin geht ins Pielachtal.

Von Lukas Kalteis. Erstellt am 05. Juni 2021 (04:09)
Monsignore Markus Heinz wird im Herbst der neue Pfarrer von Pyhra.
Diözese St. Pölten, Diözese St. Pölten

Im September übergibt Pater Pirmin Mayer das Pfarramt an Monsignore Markus Heinz, der im August aus Rom und den Diensten des Papstes zurückkehren wird. Damit übernimmt seit mehreren Jahrhunderten erstmals kein Pfarrer aus dem Stift Göttweig die Kanzel in der Wallfahrtskirche.

Der 1974 geborene Markus Heinz stammt aus der Pfarre Maria Jeutendorf und studierte Theologie in St. Pölten, wo er auch Pater Pirmin kennenlernte, bevor er 1999 zum Priester geweiht wurde.

Pater Pirmin Mayer wird nach knapp sieben Jahren das Amt übergeben.
Pfarre Pyhra, Pfarre Pyhra

„Wir haben uns im Studium angefreundet, uns dann aber aus den Augen verloren, da er seinen Weg in Rom fortsetzte und ich nach Salzburg ging. Es ist schon ein besonderer Zufall, dass sich unsere Wege nun auf diese Weise kreuzen“, schildert Pater Pirmin Mayer, der nach dem Wechsel Teil einer neuen Pfarrgemeinschaft im Pielachtal wird. „Bis dahin arbeite ich daran, dass ich das Priesteramt im September geordnet und in Freundschaft übergeben kann“, gibt Pater Pirmin das Ziel vor.

Monsignore Markus Heinz, der als Kanzler auch Urkundenverwalter der Diözese St. Pölten wird, freut sich unterdessen bereits auf seine neuen Aufgaben.

„Ich bin sehr dankbar für die besondere Zeit im Dienst des Heiligen Stuhls im Vatikan. Nun freue ich mich auf die neuen Aufgaben in meiner Heimatdiözese und die pastorale Tätigkeit in der Pfarre Pyhra. Ich hoffe, meine bisherigen Erfahrungen gut einbringen zu können, und will die Verbindung zwischen Ortskirche und Weltkirche weiter vertiefen“, so der designierte Priester.

Pater Pirmin will Fokus auf die Schulen setzen

„Persönlich wird mir der Abschied nach fast sieben Jahren schwerfallen, da mir die Gemeinde sehr ans Herz gewachsen ist. Als Pfarrer weiß ich aber, dass mich meine Berufung auch jederzeit woanders hinführen kann. Ich bleibe Lehrer in den Pyhringer Schulen und möchte meine Projekte als Fachinspektor für die Landwirtschaftlichen Fachschulen weiter ausbauen“, erklärt Pater Pirmin.