Vision für einen Ring in St. Pölten. Bürger-Ideen wie eine Einbahn oder sogar eine Fußgängerzone sind auf dem Riemerplatz sicht- und kommentierbar.

Von Max Steiner. Erstellt am 18. Februar 2021 (04:32)
Umgeben von den Ideen zum Promenadenring in der Ausstellung am Riemerplatz: Bürgermeister Matthias Stadler sowie Alexander Schmidbauer, Carina Wenda und Jens de Buck von der Stadtplanung (v. l.).
Kalteis

Wenig grün und dominierender Verkehr waren die häufigsten Begriffe, mit denen die 557 Bürger die Promenade um die Altstadt beschreiben. Die Ideen für den Umbau aus dem Beteiligungsprozess haben es jetzt in die Stadt geschafft – für alle einsehbar in einer Ausstellung auf dem Riemerplatz.

Linzer Tor und Neugebäudeplatz haben die Bürger als unsicherste Orte ausgemacht. Das Linzer Tor wird von vielen als unübersichtliche Kreuzung gesehen, mit einer großen Lücke für Fußgänger und Radfahrer. Der Neugebäudeplatz als Knotenpunkt sei für Radfahrer überfordernd, heißt es auch, und trostlos wegen leerer Geschäfte.

Grün und begrünt, mit weniger Kfz-Verkehr und mehr Gestaltungselementen sehen die beteiligten Bürger den Promenadenring. Ein echter Ring sollte die Promenade sein, durchgängig auch für Radfahrer, so konkrete Vorschläge. Manche wünschen ihn sich großteils autofrei oder in weiten Teilen als Fußgängerzone. Als Vorschlag kam auch die Trennung in einen Innenring für Fußgänger und Radler und einen Außenring für Autos – auch eine Lup-Rundlinie mit Hop-On-Hop-Off-Prinzip. Zu vielen Orten und den Parks entlang der Promenade gibt es weitere konkrete Vorschläge. Ideen dazu können Interessierte vor Ort in einen Postkasten werfen. Zu sehen sind die Ideen auch online auf www.st-poelten.at .