Mann aus Bezirk St. Pölten filmte heimlich in öffentlichen Toiletten

Erstellt am 05. Juli 2022 | 17:06
Lesezeit: 2 Min
Toilette WC Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Peter Gudella
Ein einschlägig vorbestrafter 43-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten versteckte Kameras in Toiletten, Umkleiden, in der Hotel-Sauna und sogar im eigenen Badezimmer. Auch pornografische Darstellungen von Minderjährigen wurden gefunden. Er muss trotz Therapie in Haft.
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Nicht zum ersten Mal sitzt ein Familienvater aus dem Bezirk St. Pölten wegen verbotener Aufnahmen auf der Anklagebank. Er soll Kameras in öffentlichen Toiletten und Umkleiden aufgestellt und damit fremde Personen in intimen Situationen gefilmt haben, wirft ihm die Staatsanwaltschaft diesmal vor. 

Weiters soll er mit seinem Handy in einer Hotel-Sauna andere Gäste gefilmt und sogar im eigenen Badezimmer eine Kamera installiert gehabt haben. Dabei wurde auch ein Familienmitglied zum Opfer. Dem nicht genug, wurden 344 pornografische Darstellungen von Minderjährigen auf seinem Laptop und Handy gefunden, die er von Herbst 2017 bis April 2022 gesammelt haben soll.

Der Mann zeigte sich schon im Mai vor der Polizei geständig und auch vor Gericht bekannte er sich schuldig. Er habe auch schon aus eigenen Stücken nach seiner Einvernahme einen Therapeuten aufgesucht, sagt er, und befinde sich seitdem in Therapie. Der bereits zwei Mal einschlägig vorbestrafte 43-jährige Familienvater kommt diesmal nicht mit Bewährung davon. 14 Monate unbedingte Haft verhängt Richterin Doris Wais-Pfeffer. Das Urteil ist rechtskräftig.

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