St. Pöltner Beislfest soll sich mit Bravissimo ergänzen. Das Herbst-Programm ist wegen der Corona-Verschiebungen eng, daher teilen sich Veranstaltungen Termin.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 09. Juli 2020 (04:55)
Die 18. Auflage des Beislfestes will Johannes Beitl (links) heuer mit Martin Paul (rechts) veranstalten, hier die beiden mit Nino Hubner vorm Mitt’n Drin.
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Dicht gedrängt präsentieren sich im Herbst die Termine im St. Pöltner Eventkalender. Die Veranstalter wollen daher aus der Zeitnot, die ihnen Corona beschert hat, eine Tugend machen. So könnte das Beislfest heuer am gleichen Wochenende ausgetragen werden wie das neue Straßenkunstfestival Bravissimo.

Ein Wochenende mit zwei Events: Zugabe am Sonntag

Am Freitag, 2., und Samstag, 3. Oktober, soll das 18. Beislfest über die Bühne gehen, parallel dazu das erste Bravissimo, mit einer Zugabe am Sonntag, 4. Oktober.

„Wenn man sich die beiden Konzepte ansieht, wird klar, dass sich die Formate perfekt ergänzen können“, ist Michael Bachel vom St. Pöltner Veranstaltungsservice überzeugt. Bachel warnt aber, dass derzeit nicht gesichert sei, welches Format in welcher Form überhaupt stattfinden wird können.

Am Konzept des Beislfestes will der langjährige Veranstalter Johannes Beitl nur wenig ändern. 25 Einzelveranstaltungen in St. Pöltens Beisln sollen zu einer großen zusammengefasst werden. „Wir haben gutes Feedback von den Gastronomen bekommen, die großes Interesse an einer weiteren Auflage zeigen“, erklärt Beitl.

Expansion des Beislfests nach Tulln und Krems?

Als Hauptveranstalter soll heuer Martin Paul auftreten. Städtische Unterstützung sagt Kulturamtsleiter Thomas Karl zu: „Falls heuer rechtzeitig angesucht wird und die erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden.“ Im Vorjahr sei die Förderung daran gescheitert, dass zu spät angesucht wurde.

Beitl und Paul denken derzeit auch über eine Expansion ihres Erfolgsformates nach. In den nächsten Jahren wollen sie ihr Beislfest auch in Tulln und Krems abhalten.