Wunsch nach eigener Abbiegespur in Wagram bleibt. Vorschlag, einen eigenen Fahrstreifen für die Einfahrt in die B 1 zu errichten, lehnen Land und Stadt aber weiter ab.

Von Thomas Werth. Erstellt am 13. Mai 2019 (03:44)
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Rechtsabbieger müssen sich auch in Zukunft die Spur mit jenen teilen, die geradaus fahren wollen.

Mit Unverständnis reagieren viele Autolenker darauf, dass nach der Verkehrszählung und im Zuge der aktuellen Umbaumaßnahmen der Kreuzungsbereich der Purkersdorfer Straße mit der Wiener Straße nicht adaptiert wird. Besonders häufig gefordert wird eine eigene Rechtsabbiegespur in die B 1.

Diese sei auch leicht umsetzbar, wie etwa ein NÖN-Leser in einem Schreiben an die Redaktion erklärt: „Die vorhandene Links-Abbiegespur wird fast nicht genutzt. Sie könnte mit der Zufahrt zur Stadtmitte zusammengelegt werden.“ Dadurch würde ein eigener Rechtsabbiegestreifen übrig bleiben. „Der Hauptgrund für das Entstehen der Warteschlange ist, dass Rechtsabbieger auf Fußgänger warten müssen und damit auch Geradeaus-Fahrer aufhalten.“

Die Maßnahme wäre zwar ohne großen finanziellen Aufwand durchführbar, kommen wird sie aber nicht. „Die Verkehrssituation wurde mehrmals besprochen und analysiert. Dabei wurden alle denkbaren Varianten geprüft. Dieser jetzt gemachte Vorschlag wurde nicht weiterverfolgt“, so Martin Gutkas, Leiter des Fachbereiches Behörden.

Laut Gerhard Fichtinger von der Landesverkehrsabteilung würde eine eigene Rechtsabbiegespur auch mehr Verkehr in die Purkersdorfer Straße bringen. „Viele würden dann nicht die B1a nehmen.“ Diese Verkehrsverlagerung würden aber weder Stadt noch Land beabsichtigen.