Sooß , Pyhra

Erstellt am 27. Dezember 2016, 11:30

von Manuela Mayerhofer

Schulstandort Pyhra gewinnt an Bedeutung. Fahrplan für Zusammenführung der Fachschulen Sooß und Pyhra fixiert: Landesrätin Barbara Schwarz: Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten und der Infrastruktur.

Nach den Gesprächen rund um die Schulzusammenlegung: Schülein Linda Trinko, Direktorin Rosina Neuhold (LFS Sooß), Bildungs-Landesrätin. Barbara Schwarz, Direktor Franz Fidler (LFS Pyhra), Schülerin Petra Leputsch und Schüler Michael Eletzhofer am Schulgelände.  |  Jürgen Mück / Büro LR Schwarz

Nach intensiven Arbeitsgesprächen wurde der Fahrplan für die Zusammenführung der beiden Landwirtschaftlichen Fachschulen Sooß und Pyhra fixiert: Es wurden zwischen den beiden Bildungsstätten jene Bereiche und Maßnahmen festgelegt, die für die Zusammenführung und den Übergang des Ausbildungszweigs Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement (Hauswirtschaft) aus Sooß notwendig sind.

„Ich bin sehr froh, dass die Schulfusion und somit die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten und der Infrastruktur als Chance wahrgenommen werden. Wir werden dazu auch ein notwendiges Bauprogramm beschließen, damit in knapp drei Jahren der Umzug von Sooß nach Pyhra reibungslos stattfinden kann“, betonte Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz.

„Für die Neuordnung der Landwirtschaftsschulen und der Landesberufsschulen stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung, die zur Verbesserung der Infrastruktur und somit für die Modernisierung der Schulen verwendet werden. Daher bin ich überzeugt, dass die landwirtschaftlichen Fachschulen aus diesem Reformprozess letztlich gestärkt hervorgehen“, so Schwarz.

Zusammenlegung mit den Schulen abgestimmt

„Für die Umsetzung der inhaltlichen und baulichen Maßnahmen waren die Lehrer und Angestellten der beiden Schulen von Anfang an eingebunden, da wir an einer möglichst harmonischen Schulzusammenführung interessiert sind“, betonen Direktorin Rosina Neuhold (LFS Sooß) und Direktor Franz Fidler (LFS Pyhra). „Pyhra wird sich künftig noch stärker als das agrarische Zentrum der Region NÖ Mitte etablieren, wo die künftigen Hofübernehmer bestmöglich ausgebildet werden.

Neben den Schwerpunkten Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie wird der Ausbildungszweig Ländliches Betriebes- und Haushaltsmanagement samt den Sozialen Diensten den Standort Pyhra aufwerten“, sind sich die beiden Direktoren sicher. Und weiter: Die landwirtschaftliche Fachschule Pyhra habe sich in den letzten Jahren zu einem Qualitätszentrum für die Herstellung bäuerlicher Spezialitäten und erhielt entwickelt und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Der Ausbildungszweig Lebensmitteltechnologie bilde die Grundlage für die Veredelung von landwirtschaftlichen Produkten. Somit ergänzt der hauswirtschaftliche Zweig die Bildungsangebote in Pyhra optimal.

Darüber hinaus hat sich die Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra als Rinderzuchtzentrum mit internationaler Anerkennung etabliert.