108 Firmen unter Top 1.000. Landeshauptstadt und Bezirk sind oft vertreten im Ranking der umsatzstärksten Unternehmen. Spitzenplätze sind auch in der Region Herzogenburg zu finden.

Von Markus Zauner. Erstellt am 08. Januar 2020 (04:12)
Die NÖ Landeskliniken-Holding landet im Ranking der top 1.000 Unternehmen Niederösterreichs auf Platz sieben.
Steiner

Auf Basis der Firmen-Bilanzdaten hat der Echo-Zeitschriftenverlag die top 1.000 Unternehmen in Niederösterreich gelistet. Im druckfrischen Ranking für das Jahrbuch der NÖ Wirtschaft 2019 ist mehr als jedes zehnte Unternehmen aus der Region: 108 der 1.000 umsatzstärksten Unternehmen des Landes sind in Stadt und Bezirk St. Pölten zu finden – das sind aber gleich acht weniger als in der Vorjahreserhebung.

Am weitesten vorne zu finden ist die NÖ Landeskliniken-Holding, die mit einem Umsatz von über 1,8 Milliarden Euro wie 2018 auf Platz sieben kommt. Zusätzlich stellt die Landeshauptstadt vier weitere Firmen unter den Top 50 — die Kika Möbel-Handels GmbH (Platz 31), die Sunpor Kunststoff GmbH (Platz 39), die Rudolf Leiner GmbH (Platz 42) und die Niederösterreichische Versicherung AG (Platz 48). Umsatzstärkster Betrieb aus dem Bezirk St. Pölten ist auf Platz 38 die Pielachtaler Constantia Teich GmbH.

Stadt St. Pölten bleibt auf Platz drei

Im Ranking der Bezirke rangiert St. Pölten im Echo-Vergleich weiter auf Platz drei (mit einer Umsatzsumme der gelisteten Unternehmen von knapp 5,3 Milliarden Euro) – hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Mödling (51,8 Milliarden Euro) und dem zweitplatzierten Amstetten (7,2 Milliarden Euro).

Damit muss die Landeshauptstadt (minus 5,6 Prozent) ebenso einen Rückgang verkraften wie der Bezirk (minus 5,1 Prozent). Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Gernot Binder relativiert diese Zahlen allerdings auf Nachfrage: „Insgesamt sind in Bezirk und Stadt St. Pölten 15.062 Gewerbeberechtigungen gemeldet, wobei nur 108 in der Statistik berücksichtigt wurden, was nicht einmal zehn Prozent der gesamten Unternehmen entspricht.“ Somit werde ein „verzerrtes Bild der Wirtschaftskraft“ gezeichnet, konstatiert Binder.