Nun fix: Drei Windräder für den Schildberg

Bundesverwaltungsgericht gibt nach Einsprüchen grünes Licht für den Bau bei Böheimkirchen.

Erstellt am 25. November 2021 | 11:24
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Rund 10.000 Haushalte werden ab Herbst nächsten Jahres von den Windrädern am Schildberg versorgt.
Foto: EVN/Klaus Rockenbauer

Schon seit 2017 ist das Windkraftprojekt am Schildberg genehmigt. Leere Fördertöpfe führten zu einer Verzögerung von über zwei Jahren. Die EVN reichte einen modernisierten Plan ein. Mit 13 Einsprüchen beschäftigte sich das Bundesverwaltungsgericht. Jetzt gab es grünes Licht.

„Der Schildberg bleibt auch mit unserem Windpark ein guter und funktionierender Lebensraum für Schwarzstörche“.EVN-Sprecher Stefan Zach

„Das Bundesverwaltungsgericht hat noch einmal alle Unterlagen überprüft und so wie die vorherigen Instanzen bestätigt, dass der Windpark Schildberg – auch in seiner modernisierten Form – im ökologischen Einklang errichtet werden kann“, freut sich EVN-Sprecher Stefan Zach.

Eine Beeinträchtigung der Schwarzstorchpopulation wurde etwa vom Gericht behandelt. „Der Schildberg bleibt auch mit unserem Windpark ein guter und funktionierender Lebensraum für Schwarzstörche, andere Tiere und Pflanzen sowie die Menschen, die ihn zu Freizeit-, Erholungs- oder Wirtschaftszwecken nutzen“, erläutert Zach.

Derzeit werden Wurzelstöcke ausgegraben und Mulcharbeiten durchgeführt, dann werden Kabel verlegt und die Fundamente angelegt. Im April werden die Türme errichtet und ab Herbst sollen die drei Windräder rund 10.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Der St. Pöltner Bürgermeister begrüßt den Ausbau der erneuerbaren Energien.