Von Pyhra bis zum Ratzersdorfer See: Kaltbaden liegt im Trend

Erstellt am 19. Januar 2022 | 04:47
Lesezeit: 2 Min
Das frostige Vergnügen stärkt das Immunsystem und ist ein eisiger Spaß.
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Die Stelle am Stössingbach in Kasten wurde schon früher zum Baden genutzt. Die rund 15 Mitglieder der Gruppe planschen jetzt mehrmals pro Woche in den eisigen Fluten. Bei zwei Grad braucht es gründliche Vorbereitung.

„Auch für Geübte ist es wichtig, sich mental auf die Kälte vorzubereiten und auf die richtige Atmung zu achten“, weiß Sigi Schmeißer. Nach wenigen Minuten heißt es, aus dem Wasser zu kommen und sich mit Aufwärm- und Atemübungen auf Betriebstemperatur zu bringen.

„Alle sind zufrieden, lächeln im Wasser und verbreiten Glücksgefühle.“Leo Rothwangl berichtet über das gemeinsame Baden in Pyhra

Kältefreaks tummeln sich auch in der Naturbadeanlage in Pyhra. Mindestens zweimal wöchentlich ist sie fixer Treffpunkt für jene, die ihr Immunsystem durch Kaltbaden stärken wollen.

Bis zu 20 Gleichgesinnte treffen einander zum gemeinsamen Bad. Nach dem geistigen Aufwärmen geht es sechs Minuten ins Wasser. Abschluss des Vergnügens bilden Aufwärmübungen wie Planking oder Walking.

„Alle sind zufrieden, lächeln im Wasser und verbreiten Glücksgefühle. Danach nutzen wir die Zeit für ein Frühstück bei Terrazza Lukić auf der Anlage“, berichtet Leo Rothwangl.

Zahlreiche Anhänger hat der Gesundheitstrend auch in der Landeshauptstadt. Hier ist etwa der Ratzersdorfer See Schauplatz für das eisige Spektakel.

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