Pyhringer startete Internet-Aufruf. Unternehmer appelliert, die regionalen Unternehmen im Lockdown nicht zu vergessen.

Von Lukas Kalteis. Erstellt am 24. November 2020 (18:00)
Symbolbild
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Der selbstständige Miele-Verkäufer und Servicetechniker Alexander Hauck stellte sich in seinem Facebook-Posting die Frage, warum man Online-Händler nicht in den Lockdown miteinbezieht und nur mehr die Belieferung von Händlern aus der Region erlaubt. Das Posting, das offenbar bei vielen einen Nerv traf, wurde mittlerweile fast 50 Mal geteilt und erhielt regen Zuspruch.

„Ich spreche hier nicht nur für mich und mein Unternehmen, sondern für alle Kleinunternehmer, die nun schwere Zeiten erleben. Den Kunden, die jetzt vermehrt über das Internet einkaufen, muss bewusst sein, dass sie damit eine Entscheidung für ihre zukünftige Versorgung in der Umgebung treffen“, erklärt Alexander Hauck im Gespräch mit der NÖN.

Zur Unterstützung der lokalen Unternehmer rät er, mit dem Kauf von Produkten möglichst zu warten oder beispielsweise Gutscheine zu kaufen.

„Wir Kleinunternehmer leben von der Beratung, dem Vorführen der Produkte vor Ort und dem Vertrauen der Kunden. Das alles fällt aber derzeit weg“, erklärt der 33-Jährige, der sich vor zwei Jahren in Pyhra selbstständig gemacht hat.