ASBÖ St. Georgen: Sanitäter im Dauereinsatz. ASBÖ-Chef Markus Wieninger blickt auf ein Jahr der Superlative zurück.

Von Lukas Kalteis. Erstellt am 19. Februar 2021 (03:27)
Patrick Maurer, Daniel Helm, Chef Markus Wieninger und Samuel Wagner (v.l.) sind seit Beginn der Pandemie im Dauereinsatz.
Lukas Kalteis

„Das vergangene Jahr war für uns in jeder Hinsicht enorm fordernd. Wir waren sowohl personell, finanziell und materiell an unseren Grenzen, sind aber an der Herausforderung gereift und für die Zukunft gut gerüstet“, blickt ASBÖ- Chef Markus Wieninger trotzdem positiv auf 2020 zurück.

Im Vorjahr legten die 42 Berufssanitäter mit ihrem Fuhrpark, bestehend aus acht Fahrzeugen, 410.000 Kilometer zurück und wurden weit über 4.000-mal zu Einsätzen gerufen. Der Transport von Corona-Patienten macht mittlerweile den Großteil der Ausfahrten aus. Mit dem Intensiv-LKW sind die Sanitäter in ganz Österreich unterwegs und auch an aufwendigen Rückholaktionen und Patienten-Überstellungen beteiligt. Erst kürzlich holte das Team einen schwerkranken Patienten aus Mazedonien vom Flughafen Schwechat und brachte ihn ins Krankenhaus Wiener Neustadt.

„Wir transportieren aber keineswegs nur ältere Menschen, auch jüngere Personen zwischen 28 und 45 Jahren erkranken häufig sehr schwer. Ich appelliere daher an alle, sich impfen zu lassen. Das ist derzeit die einzige Möglichkeit, die Pandemie zu bekämpfen“, so Wieninger.

Vor Kurzem wurde ein Fahrzeug ausgetauscht, die Mitarbeiter bekamen neue Uniformen und auch für die nächsten Jahre ist einiges geplant. Die zu klein gewordene Dienststelle soll weiter ausgebaut und stetig verbessert werden. „Hier kommt uns das neue Normkostenmodell sehr zugute, da die Fördermittel jetzt nach dem tatsächlichen Aufwand vergeben werden“, blickt der Chef positiv in die Zukunft.