St. Pölten: Erster Ärger wegen Parken rund ums Frequency

Erstellt am 10. August 2022 | 05:02
Lesezeit: 3 Min
Frequency Parken KW 32
Verkehrskonzept sorgt schon vor Festivalbeginn für Ärger
Foto: Vogelleitner
Anrainer sorgen sich aufgrund des Verlustes von einigen Parkflächen wegen des Frequency-Festivals.
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Noch eine Woche und St. Pölten verwandelt sich wieder in eine Festivalstadt. Die Vorbereitungen laufen dafür seit Monaten auf Hochtouren. Auch die Verkehrsschilder für das Verkehrskonzept stehen bereits und sorgen bei so manchem Anrainer schon jetzt für Unmut. Fehlende Parkplätze und schlechte Information sind da die Themen.

„Auf der Straße darf dann auch nur auf einer Seite geparkt werden. Wie soll sich das ausgehen?“

„Unser Haus in der Oskar-Helmer-Straße wird derzeit saniert, deshalb sind einige Parkplätze und die Garagen nicht benutzbar. Auf der Straße darf laut Plan auch nur auf einer Seite geparkt werden. Wie soll sich das ausgehen?“, fragt sich ein Anrainer. 

Der Magistrat hatte dazu bereits Kontakt mit der Baufirma. Bis auf zehn Parkplätze und fünf Garagen stehe der Parkplatz zur Verfügung. Derzeit wird die Oskar-Helmer-Straße auch für die Lagerung der Baumaterialien genützt. „Der Lagerbereich wird für die Veranstaltungswoche geräumt“, heißt es aus dem Rathaus.

Weil das Material dann auf dem Grund des Mehrparteienhauses gelagert werde, sollen sich die Bewohnerinnen und Bewohner mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.

Als Verbesserung zu 2019 gilt der Zusatz für die Oskar-Helmer-Straße „Ausgenommen Anrainer“ schon von Beginn an. Beidseitiges Verparken sei aufgrund der erforderlichen Restfahrbahnbreite in vielen Straßenzügen nicht möglich. Die Kritik, schlecht zu informieren, will man nicht gelten lassen, schließlich wurde das Verkehrskonzept im Amtsblatt St. Pölten Konkret, das an alle Haushalte ging, veröffentlicht.

Zwei Parkberechtigungen pro Haushalt

In einigen Straßenzügen benötigen Anrainer eine Parkberechtigung. Diese werden zugestellt. Pro Haushalt gibt es zwei Karten, die mit einem Tiefdruckstempel versehen sind und damit nicht kopiert werden können. „Aufgrund der Vielzahl an Haushalten und der begrenzten Platzressourcen muss die Anzahl leider limitiert werden“, heißt es aus dem Rathaus. Man könne sich mit Nachbarn absprechen, wenn diese weniger brauchen.

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