Neue Bezirksstelle spielt "alle Stückerl". Rotes Kreuz hat neue Zentrale bezogen, freut sich Leiter Werner Schlögl. Das bisherige Gebäude ist verkauft.

Von Mario Kern. Erstellt am 08. August 2018 (12:14)

„Wir sind glücklich. Das Haus spielt alle Stückerl, von der Garage über den Aufenthaltsbereich bis zu den neuen Schulungsräumen“, strahlt Bezirksstellenleiter Werner Schlögl bei einer exklusiven Führung für die NÖN durch die neue Bezirkszentrale des Roten Kreuzes.

Im Erdgeschoß des 7,5-Millionen-Euro-Baus ist Platz für bis zu 38 Einsatzfahrzeuge, zudem gibt es eine Waschbox und Lagerräume. Im ersten Stock befinden sich 14 gemütliche Schlafräume mit 20 Betten sowie ein großzügiger Aufenthaltsbereich für die 820 freiwilligen und 57 hauptberuflichen Mitarbeiter, 35 Zivildiener und vier Teilnehmerinnen am freiwilligen Sozialjahr. Beide Bereiche sind mehr als doppelt so groß wie in der bisherigen Bezirksstelle in der Ludwig-Stöhr-Straße. „Ein ansprechendes Gebäude ist wichtig. Schließlich sollen sich alle zwischen den Einsätzen gut erholen können“, so Schlögl.

Im Vollbetrieb ging die neue Bezirkszentrale nach einem Jahr Bauzeit vor gut zwei Wochen. In den Wochen davor war das Rotkreuz-Team in Etappen übersiedelt. Die ersten Schulungen und Sitzungen fanden bereits statt – im zweiten Stock wird in sechs Schulungs- und drei Übungsräumen gelehrt.

Mittlerweile ist auch die alte Bezirksstelle in der Ludwig-Stöhr-Straße verkauft, nachdem sich zuvor einige Monaten lang kein passender Käufer gefunden hatte: Den Zuschlag erhielt ein Wiener Immobilienentwickler, der hier ein Wohnbau-Projekt plant.