Über 200 Einwände im UVP-Verfahren. In Wilhelmsburg unterschrieben viele für einen Einspruch. Initiativen sammelten Stimmen für Parteienstellung.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:55)
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Walter Heimerl von „s34-sinnlos.at“ und Bernhard Higer von „Stop.Transit.S34“ sammelten zahlreiche Unterschriften.

Über 200 Einsprüche sind beim UVP-Verfahren für die S 34 beim Verkehrsministerium abgegeben worden. Zur Spange Wörth, die beim Land behandelt wird, sind 54 Einwendungen eingebracht worden. Die Gemeinden Ober-Grafendorf und Wilhelmsburg haben einen Einspruch eingebracht. Wilhelmsburg machte diesen von einer Bürgerbefragung abhängig. Eine deutliche Mehrheit sprach sich dabei gegen die S 34 in der derzeit vorliegenden Form aus.

Um Parteienstellung beim UVP-Verfahren zu erlangen, wurden von den Initiativen Unterschriften abgegeben, die jetzt geprüft werden. Das UVP-Gutachten wird, laut Zeitplan, über den Sommer erstellt und soll im Herbst aufliegen.

Ob sich damit der für 2019 geplante Baubeginn der Traisentalschnellstraße verzögern wird, ist noch nicht absehbar.

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