Neues Kleid und neuer Glanz für den St. Pöltner Dom

Erstellt am 10. August 2022 | 05:42
Lesezeit: 2 Min
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Bis Oktober wird die Fassade des Bistumsgebäudes saniert. 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Foto: Verena Kraus
Die frühbarocke Fassade des Bistumsgebäudes wird renoviert. Die Arbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein.
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Ab Ende nächsten Jahres wird der Domplatz in neuem Glanz erstrahlen. Bis dahin wird auch das Bistumsgebäude mit dem Dom fein herausgeputzt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Gegenwärtig ist deshalb die 1621 in der heutigen Form gestaltete Fassade des Bistumsgebäudes am Domplatz eingerüstet. Auf einer Fläche von insgesamt 2.500 Quadratmetern sind dafür derzeit die Arbeiten im Gange. Es ist die erste Sanierung der Fassade seit fast 40 Jahren. Lose Putzteile, ein kaputtes Gesimse und veraltete Regenrinnen machten die Renovierung des ältesten frühbarocken Stiftsgebäudes Niederösterreichs notwendig.

Sonnenuhr über dem Portal wird auch erneuert

Die Fassade wird aber nicht nur einfach erneuert, sie wird auf Basis neuer Erkenntnisse in historisch korrekter Farbigkeit ausgeführt und in einem hellen Grau-Beigeton gestrichen. Überarbeitet wird dabei auch die 70 Jahre alte Sonnenuhr über dem Hauptportal. Sämtliche Planungen seien in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt erfolgt, betont man in der Diözese.

Abgeschlossen werden sollen die Fassadenarbeiten bis Oktober, der neue Steinsockel wird erst im nächsten Jahr errichtet. Geplant sind auch noch weitere Umgestaltungen auf dem Bistumsareal. Finanziert wird das Projekt durch die Diözese mit entsprechenden Förderungen von Bund, Land und Stadt.

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