Erstellt am 17. März 2017, 04:09

von Daniel Lohninger

Neuer Glanz für die Kalvarienberg-Statuen. Die 1746 errichtete Denkmalgruppe wird erneuert und in ein Landschaftskonzept eingebettet. Die Arbeiten beginnen 2018.

Im nächsten Jahr wird das 1746 fertiggestellte Skulpturen-Ensemble am Kalvarienberg saniert.  |  Mario Kern

Seit einigen Tagen ist die Kalvarienberg-Gruppe im Stadtwald eingerüstet. Denn 25 Jahre nach der letzten Sanierung ist die denkmalgeschützte Kreuzigungsgruppe wieder sanierungsbedürftig.

Denkmal soll so seine ursprüngliche Bedeutung wiedergegeben werden

In Angriff genommen werden die Arbeiten aber erst im nächsten Jahr. Denn diesmal ist geplant, die Arbeiten an der Kalvarienberg-Gruppe in ein Gesamtkonzept zu integrieren. Dem Denkmal soll so seine ursprüngliche Bedeutung wiedergegeben werden. Derzeit laufen im Magistrat die Vorarbeiten zur Erhebung des Schadensbildes. Zugleich wird gemeinsam mit dem Denkmalamt daran gearbeitet, die Skulpturengruppe wieder besser in die landschaftliche Umgebung einzubinden.

Die 1739 von Katharina Trinklin gestiftete Kalvarienberggruppe wurde sieben Jahre später von Bildhauer Peter Widerin nach Plänen von Architekt Franz Munggenast mitsamt Stiegenanlage errichtet und stellt damit ein bedeutsames Zeitdokument der Stadt dar.

Allerdings wurden im Zuge der Errichtung der Mariazellerbahn die Munggenast-Arbeiten komplett zerstört, heute sind zudem nur mehr drei der ursprünglich fünf Figuren der Kreuzigungsgruppe vorhanden.

Nach Fertigstellung des Landschafts- und Sanierungskonzepts sowie des Finanzierungsplans soll im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen werden. Das neue Gesamtkonzept soll der Kalvarienberg-Gruppe wieder einen Hauch des Glanzes der vergangenen Zeit zurückgeben.