Rathausplatz St. Pölten: Leiner sperrt zu. Traditionsmöbelhaus schließt die Stammfiliale für einige Zeit und öffnet grunderneuertes Quartier in einigen Jahren. Leiner setzt in der Zwischenzeit auf Kika.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 29. April 2021 (18:38)
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111 Jahre gibt es den Leiner schon am St. Pöltner Rathausplatz. Nun wird das Geschäft für einige Zeit seine Tore geschlossen halten. Die Fassade bleibt erhalten, dahinter wird das geplante Stadtquartier von René Benkos Signa entstehen. Hierfür ist der Zeitplan aber noch ungewiss.

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Der Leiner bleibt aber auch im neuen Gewand am Rathausplatz erhalten, allerdings als modernes Küchenstudio mit 2.000 m2 Geschäftsfläche. „Wir machen nicht mehr auf, der Lockdown hat die Abverkaufs-Maschinerie gestoppt“, erklärt Leiner/Kika-CEO Reinhold Gütebier auf NÖN-Anfrage. Die Mitarbeiter hatten schon lange Zeit gehabt, sich mit der neuen Situation zu beschäftigen und sind in Nachbarfilialen in der Umgebung und beim Kika in St. Pölten untergekommen. Dort plant Gütebier Großes, denn dort wird auch umgebaut. „Der neue vergrößerte Kika wird dem Anspruch eines Leiner sicher gerecht werden. Es wird ein herausragendes Möbelhaus, das im gesamten deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht“, so Gütebier.