St. Pöltner Karmeliterhof: Wohnbau statt Amphoren

Erstellt am 09. Mai 2022 | 05:43
Lesezeit: 2 Min
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Peter Czapek (l.) und Matthias Stadler (r.) zeigten Mieterinnen Linda Baier und Tina Dorsch ihr Heim.
Foto: Prchal
Erste Mieter ziehen in Karmeliterhof. Geschäftslokal noch frei. Bürgermeister Stadler betont Rolle der St. Pöltner Innenstadt als Wohnviertel.
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Auf historischem Boden sind seit 2019 185 Wohnungen in der Innenstadt entstanden. Nach aufwendigen Ausgrabungen ist der Bau jetzt fertig und die Bank Austria Real Invest übergab den ersten Mietern und Mieterinnen am Karmeliterhof ihre Schlüssel.

Um die Bedeutung als ehemaliges römisches Töpfereiviertel zu würdigen, wurde der Weg durch die Anlage „Hafnergasse“ benannt. 22 Prozent der Einheiten sind bereits vermietet, erzählt Peter Czapek, CEO der Bank Austria Real Invest. Verschiedene Grundrisse, eine moderne Ausstattung und viele Frei- und Grünflächen würden die hohe Nachfrage erklären.

Das 175 Quadratmeter große Geschäftslokal an der Hess straße steht indes noch frei. Interessenten gebe es, aber die Unternehmen seien aufgrund von Covid und der allgemeinen instabilen Situation noch zögerlich, erklärt Czapek. Die Bank Austria Real Invest sei grundsätzlich für alles offen – egal ob Café, Bäckerei oder anderes. Von den 285 Parkplätzen in der zweistöckigen Tiefgarage stehen wie berichtet 132 der Öffentlichkeit zur Verfügung. Für E-Tankstellen sei alles vorbereitet.

Zusätzlich attraktiv sei die Lage des Karmeliterhofes durch die drei Kindergartengruppen, die gegenüber an der Promenade entstehen. Die Innenstadt werde durch solche Projekte immer weiter aufgewertet, sagt Bürgermeister Matthias Stadler. „Wir brauchen hier den Wohnbau. Denn der Trend geht dahin, direkt in die Stadt zu ziehen.“

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