Jeder Fünfte unter 20: Welche Zukunft bietet St. Pölten den Jungen?

Erstellt am 03. August 2022 | 05:44
Lesezeit: 3 Min
Die NÖN St. Pölten beschäftigt sich in ihrem neuen Schwerpunkt mit jenen, die hier aufwachsen, die hier zur Schule gehen und die damit die Zukunft der Landeshauptstadt bedeuten.
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Knapp 11.000 Menschen bis 19 Jahre leben in der Stadt. Jeder Fünfte und jede Fünfte in St. Pölten hat den 20. Geburtstag noch vor sich. Damit ist die Landeshauptstadt derzeit ziemlich genauso jung wie Österreich gesamt betrachtet. In Linz beträgt der Anteil der Null- bis 19-Jährigen etwa nur etwas mehr als 18 Prozent, jünger ist im Vergleich Wr. Neustadt mit 21 Prozent.

Jung machen die jüngste Landeshauptstadt die tausenden Schülerinnen und Schüler, die aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus nach St. Pölten strömen. Mehr als 18.000 junge Menschen gehen hier in die Kindergärten, Volks- und Mittelschulen, Gymnasien und die großen Berufsbildenden Schulen wie HTL und HAK.

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Foto: NOEN

Gerade in einer Stadt, die nur durch Zuzug wächst und generell älter wird, ist aber der Nachwuchs, der hier lebt und heranwächst, ein wichtiger Baustein für die Zukunft, auf den es nicht zu vergessen gilt. Die NÖN St. Pölten widmet sich daher in ihrem neuen Schwerpunkt gezielt den jungen St. Pöltnerinnen und St. Pöltnern.

Dafür haben wir uns wieder die große NÖN-St. Pölten-Umfrage angeschaut. Freizeitangebote, Nachhaltigkeit und Mobilität sind den jungen St. Pöltnerinnen und St. Pöltnern wichtig. „Bitte macht das Nachtleben spannender. Dann muss man nicht immer nach Wien fahren“, meint ein Jugendlicher.

Das Sentiment zieht sich durch, genauso wie die Bitte, mehr auf die Jungen zu hören: „Man kann hier einfach nichts erreichen. Die Stadt hat niemanden, der sich auskennt, wo wirklich die Zukunft für die Jungen liegt und wie man sie fördert.“

Viele Fragen, die wir uns anschauen werden

Genau hinschauen wird die NÖN jedenfalls, wenn es um die Chancen der Jugend in Job und Beruf geht. Mehr als 13.000 Plätze in Schulen gibt es in der Stadt, mehr als 1.500 Lehrlinge lernen in St. Pöltner Betrieben ihr Handwerk.

Wo aber fehlen zukunftsträchtige Ausbildungsmöglichkeiten mit guten Jobchancen? Und wie geht es weiter in den Fachhochschulen und Universitäten der Stadt, wo mehr als 4.000 Studierende lernen und forschen? Werde ich mir die erste Wohnung noch leisten können und wie kann ich in St. Pölten bald auf eigenen Beinen stehen? Auch dieser Fragen wird sich die NÖN annehmen.

Und wie alt ist St. Pölten wirklich? Denn die Stadt sollte genug bieten, damit nicht schon die Jugend mit dem Bild einer grauen und spaßbefreiten Stadt aufwächst.

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