Kaffee-Star Felix: Ein St. Pöltner hat sich zum Weltmeister geröstet

Erstellt am 29. Juni 2022 | 05:53
Lesezeit: 2 Min
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Felix Teiretzbacher (Mitte) landete vor seinen Kollegen aus Norwegen und Indonesien.
Foto: Michele Illuzzi
Der St. Pöltner Felix Teiretzbacher holte sich den Sieg bei den World Roasting Championships.
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„Ein zweiter Platz wäre schon ziemlich gut“, dachte sich Felix-Kaffee-Chef Felix Teiretzbacher noch vor den Kaffeeröst-Weltmeisterschaften in Mailand. Aber er überraschte sich selbst und schaffte mit seiner Mischung den ersten Platz und holte sich damit den Weltmeistertitel.

Damit ist Teiretzbacher der erste Österreicher, der überhaupt eine Platzierung bei den World Roasting Championships schaffte.

„Ich habe es zuerst überhaupt nicht verstanden bei der Siegerehrung. Auch akustisch nicht, der Name Teiretzbacher ist ja eine Herausforderung.“

Unbekannte Sorten an einer unbekannten Maschine musste der St. Pöltner zu einem Geschmackserlebnis verwandeln. Und: „Die Kaffeebohnen waren nicht die qualitativ besten. Denn aus guten Bohnen kann jeder guten Kaffee machen.“

Wie Aschenputtel ist er am Boden gesessen, um erst einmal die guten von den schlechten Bohnen zu trennen. Und es hat sich ausgezahlt. Die Jury war überwältigt.

„Ich habe es zuerst überhaupt nicht verstanden bei der Siegerehrung. Auch akustisch nicht, der Name Teiretzbacher ist ja eine Herausforderung.“ Sobald er gekürt wurde, begannen das Blitzlichtgewitter und die Glückwünsche. „Was ich alles unterschrieben habe: Autogramme auf Tassen, Löffeln, T-Shirts“, schmunzelt der Kaffeeprofi.

Nächstes Jahr möchte er nicht mehr antreten bei den Röstmeisterschaften. Allerdings gibt es noch viele weitere Meisterschaften, beispielsweise den Brewers Cup, bei dem Filterkaffee aufgebrüht wird.

Derweil freut sich der frischgebackene Weltmeister auf einen Trip zu Kaffeefarmen, den er gewonnen hat.

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