Schichtwechsel bei den St. Pöltner Bädern. Guter Besuch im Citysplash trotz Corona und Wetter. Aquacity öffnet mit Abstand.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 09. September 2020 (04:30)
Die Aquacity wartet ab 15. September auf ihre Gäste, auch wenn es heuer besondere Regeln zu beachten gibt.
Josef Vorlaufer

Raus aus dem 50-Meter-Becken des Citysplash, rein in das 25-Meter Becken der Aquacity. Nahtlos erfolgt er Übergang vom St. Pöltner Kaltbad, das am 13. September schließt auf das Hallenbad, das am 15. September öffnet.

Bisher zählte das Citysplash 34.000 Besucher in diesem Coronasommer. Im Vergleich zu 2016 lediglich 6.000 Badegäste weniger und das obwohl heuer erst Ende Mai aufgesperrt wurde. Dabei war nicht nur COVID-19 ein Spielverderber, auch das Wetter zeigte sich oftmals nicht von seiner besten Seite. Dennoch kamen an mehreren tagen mehr als 2.000 Gäste ins Citysplash. „Die Badegäste haben sich vorbildlich an die bedingten Auflagen und Beschränkungen gehalten“, schwärmt Bäderchef Martin Fuchs von seinen Besuchern.

Neue Regeln auch für Besuch in der Aquacity

Für die nächste Saison wird gleich nach dem heurigen Badeschluss mit der Planung der Sanierung des Badrestaurants begonnen. Auch was den Betreiber betrifft zeigt man sich seitens der Stadt optimistisch: „Es gibt mehrere Interessenten.“

Der Betreiber des Aquacity-Restaurants Mokka bleibt jedenfalls auch für diese Saison gleich. Nicht gleich bleiben hingegen die Regeln, die sich durch die Coronakrise auch auf das Hallenbad auswirken. „Im Eingangsbereich und auch in den Garderoben gibt es eine dringende Empfehlung, zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes“, erklärt Martin Fuchs. In der gesamten Badeanlage ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Sollte das nicht möglich sein, werde der Zutritt limitiert. Maximal dürfen sich im Sportbecken dann 53 Personen gleichzeitig aufhalten, im Schulsportbecken 23.

Auch in der Sauna wird sich einiges ändern. Sieben Personen sind maximal für die Eventsauna zugelassen, sechs in der Außen-Sauna und fünf in der Bio-Sauna. „Aufgüsse sind zulässig, von Wedeln ist jedoch abzusehen, um Atemaerosole nicht zusätzlich zu verbreiten“, so Fuchs.

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