St. Pölten

Erstellt am 20. März 2018, 05:30

von Thomas Werth

Natur- und Kulturoase ist gesichert. Die Stadt einigte sich mit den Vereinen Sonnenpark und Lames auf eine Lösung für die nächsten zehn Jahre. Dieser garantiert nun ein „langfristiges Planen“.

Unterzeichneten die Verträge für den Sonnenpark: Andreas Fränzl, Markus Weidmann-Krieger und Bürgermeister Matthias Stadler (v. l.)   |  Vorlaufer

Am Montag war es soweit: Bürgermeister Matthias Stadler und die Vertreter der Vereine „Sonnenpark“, Markus Weidmann-Krieger, und Lames, Andreas Fränzl, haben die Pachtverträge für den Naherholungsraum Sonnenpark und das Lames-Vereinsgelände unterschrieben. Dadurch hätten sie nun Rechtssicherheit sowie ein ideales Fundament für eine nachhaltige Entwicklung der Natur- und Kulturoase im Süden der Stadt.

Freude bei allen Beteiligten ist groß

Dementsprechend groß ist bei allen Beteiligten nun die Freude. „Es freut mich sehr, dass wir nach Jahren der guten aber vertraglich unbestimmten Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen nun einen Zehn-Jahres-Vertrag abschließen, der die Befugnisse, Haftungen und den Betrieb klärt“, so Stadler, der betont: „Damit ist es der Stadt gelungen, einen einzigartigen Naturraum mit großem Potenzial im sozial- und bildungspolitischen Bereich zu erhalten.“

Mit der Vertragsunterzeichnung gibt es nun Sicherheit für den Park am Spratzerner Kirchenweg.  |  NOEN, Straubinger

Weidmann-Krieger freut sich, dass der Verein nun als Betreiber des Naherholungsgebiets innerhalb der gemeinsam erarbeiteten Bereiche wie Erholung, Bildung, Kultur und urbane Landwirtschaft längerfristig planen kann: „Nachhaltige Projekte mit längerer Laufzeit sind nämlich unsere Zukunft“, spricht Weidmann-Krieger damit Bildungsprojekte wie das Klimaforschungslabor oder die Schaffung von Park-Infrastruktur an.

"Vertrag ist eine wichtige Grundlage für unser weiteres kulturelles Schaffen"

Fränzl ergänzt: „Dieser Vertrag ist eine wichtige Grundlage für unser weiteres kulturelles Schaffen, eine Anerkennung der Stadt für unsere geleistete Arbeit und ein Bekenntnis zu diesem besonderen Kunst-, Kultur- und Naturraum.“

Wie mehrfach berichtet, hatte die Stadt im Juni 2016 den Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2007, der der Allgemeinen Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft ein Kaufrecht eingeräumt hatte, aufgehoben. Seither wurde an den Verträgen gearbeitet.