Eisenbahnkreuzung: Doppelprojekt startet 2018. Im Oktober sollen die Pläne zur neuen Brücke und Unterführung dem Gemeinderat vorgelegt werden. Tatsächlicher Baustart ist für 2018 geplant.

Von Nina Gamsjäger. Erstellt am 29. September 2017 (08:38)
NOEN, Nina Gamsjäger
Schon bald soll der Bahnübergang einer Brücke und einer Unterführungweichen.

Seit zwei Jahren ist klar, dass die gefährliche Eisenbahnkreuzung entlang der Leobersdorfer Bahnstrecke im Süden St. Pöltens aufgelassen werden soll ( >> die NÖN berichtete ). Über die Schienen und die B 20 soll eine Straßenbrücke gebaut werden, in die Ochsenburger Straße eine Unterführung unter Straße und Bahn führen.

Den Grundsatzbeschluss dafür fällte der Gemeinderat bereits im Oktober 2015, im Oktober 2017 werden dem Stadtparlament jetzt die Pläne für das Vorhaben vorgelegt, bestätigt Baudirektor Kurt Rameis.

Doppelprojekt ist voll in Planung

Dann aber geht es Schlag auf Schlag: Wenn alles rund läuft, könnte bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagt Gerhard Fichtinger vom NÖ Straßendienst: „Das Doppelprojekt ist voll in Planung.“

Vor dem Baustart sind allerdings noch einige Dinge abzuklären: „Nach Abschluss der Finanzierungsgespräche mit der Stadt, den ÖBB und dem Land sowie der Behördenverfahren sind noch die Grundeinlösungen positiv abzuschließen“, so Fichtinger. Kostenpunkt des Doppelprojekts: 11 Millionen Euro.

Die geplanten Maßnahmen, die den Verkehr entlasten und vor allem die Unfälle an dieser Kreuzung minimieren sollen, werden von einer Machbarkeitsstudie empfohlen, die Stadt, ÖBB und Land in Auftrag gegeben hatten.