Land unterstützt "Cinema Paradiso". Das Cinema Paradiso, das beliebte Programmkino in der Altstadt von St. Pölten, wird auch weiterhin vom Land Niederösterreich tatkräftig unterstützt.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 22. Dezember 2019 (10:08)
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Andrea Reischer

Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde ein Fördervertrag für die Jahre 2020 bis 2022 von der Landesregierung beschlossen, der für die drei Jahre mit insgesamt 990.000 Euro dotiert ist.

„Interessante Filme brauchen auch einen interessanten Ort, an dem sie gezeigt werden. Für unsere Landeshauptstadt bedeutet das Cinema Paradiso einen Glücksfall: durch die spannende Programmausrichtung als Kino, aber auch als lebendige Plattform für Live-Veranstaltungen und Dialog mit dem Publikum“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Das Cinema Paradiso St. Pölten nahm 2002 als erstes Programmkino in Niederösterreich seinen Betrieb auf. Es ist ein Eckpfeiler der niederösterreichischen Kinolandschaft und wurde mit seinem Konzept bereits mehrfach ausgezeichnet. So hat unter anderem 2006 die europäische Kinovereinigung „Europa Cinemas“ Cinema Paradiso St. Pölten als „Bestes Kino Europas“ ausgezeichnet.

Open-Air-Vorstellungen im Sommer

Anspruchsvolle Filme, aber auch Live-Aktivitäten im Kleinkunstbereich, Konzerte, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen bieten ein breites kulturelles Gesamtangebot. Durch seine zentrale Lage am Rathausplatz ist eine gute Sichtbarkeit und Erreichbarkeit gewährleistet. Im Sommer finden beliebte Open-Air-Filmvorführungen statt. Auch architektonisch gehört das Kino mit seinem Lokal zu den Highlights der St. Pöltener Innenstadt.

Gleichzeitig wird auch das „Cinema Paradiso“ in Baden finanziell unterstützt. Durch eine Initiative des Landes Niederösterreich und der Stadt Baden konnte vor einigen Jahren der Weiterbestand des letzten innerstädtischen Kinos im südlichen Umland Wiens gesichert und das ehemalige Beethovenkino in Baden zu einem „Cinema Paradiso“ werden.  Federführend bei der Unterstützung ist das Land Niederösterreich, das neben den Umbauarbeiten auch den Betrieb mit 148.000 Euro pro Jahr finanziell unterstützt.

„Am Standort einer historischen Kinostätte entstand eine Dependance des Cinema Paradiso. Mit seinem anspruchsvollen Programm bringt das Badener Kino besondere Filme vor die Haustür und zugleich wurde ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer lebendigen Innenstadt unternommen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Nach dem Vorbild und in Zusammenarbeit mit dem „Cinema Paradiso“ in St. Pölten, wird seit 2014 das erfolgreiche Konzept (Film und Kultur) angepasst auch in Baden im ehemaligen Beethoven-Kino in Form eines Programmkinos umgesetzt. Ebenso wie im Cinema Paradiso St. Pölten bilden anspruchsvolle Filme den Eckpfeiler. Im Rahmen eines erfolgreichen Mischkonzepts werden aber auch Live-Konzerte, Kabarett, Literatur und Junge Kunst angeboten.

Durch diese Maßnahme soll neben dem Standort St. Pölten auch der Standort des Programmkinos in Baden für die nächsten Jahre abgesichert werden.