Banken-Tochter kauft Karmeliterhof-Areal. Bank Austria Real Invest setzt auf die Stadt St. Pölten als alternativen Wohnstandort zu Wien.

Von Beate Steiner. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:22)
Mario Kern
Der Karmeliterhof 

Jetzt ist klar, dass die Bank Austria Real Invest das seit 2010 geplante Projekt beim Karmeliterhof realisieren wird: Der Gemeinderat hat den Verkauf an die Tochtergesellschaft der Bank Austria einstimmig beschlossen.

„Wir haben für unser erstes Investment in St. Pölten das Projekt Karmeliterhof ausgewählt, weil die Lage unmittelbar in der Innenstadt einzigartig und auch nicht reproduzierbar ist“, heißt es dazu von der Bank Austria Real Invest, denn „St. Pölten ist aus unserer Sicht ein wichtiger Wohn- und damit auch ein attraktiver Investitionsstandort.“

Archäologische Arbeiten haben begonnen

Die Entscheidungsträger beim Immobilien-Zweig der Bank-Austria sind überzeugt, dass sich St. Pölten dank der Nähe zu Wien und der raschen öffentlichen Verkehrsverbindung zum alternativen Wohnstandort für die Bundeshauptstadt entwickelt hat.

Die Lengersdorff Projektentwicklungsgesellschaft wird das Innenstadt-Wohnprojekt realisieren, bauen wird die Strabag. In zwei Jahren sollen die ersten Mieter einziehen (die NÖN berichtete). Konzipiert wird ein „leistbarer Mix“ aus kleineren und größeren Wohnungen. Derzeit sind Stadt-Archäologe Ronald Risy und sein Team gefragt: „Die notwendigen Grabungen haben bereits begonnen“, bestätigt Peter Lengersdorff.