Ein Rekordjahr für das Festspielhaus. Mit Kartenerlösen knackte Festspielhaus-Team die Million. Auch 2018/2019 setzt Brigitte Fürle wieder auf markante Projekte.

Von Mario Kern. Erstellt am 30. Juni 2018 (04:13)
NOEN, Tristram Kenton
Carlos Acosta, Gründer der Kompanie Acosta Danza, wird am 22. September in seiner für das Londoner Royal Ballet choreografierten„Carmen“ den Escamillo geben.

Eine Rekordsaison ist die vor Kurzem abgeschlossene Spielzeit im Festspielhaus geworden: Die Kartenerlöse von 995.348 Euro der vorangegangenen Saison hat das Team mit 1.066.294 Euro noch einmal toppen können. Auch die 69.993 Besucher – inklusive aller eingemieteten Produktionen und Kulturvermittlungsprogramme – konnten noch einmal gesteigert werden (in der Saison davor waren es 65.515), ebenso wie die Auslastung mit 87,8 Prozent und die 3.307 verkauften Abonnements.

Die Produktionen „auf höchstem internationalen Niveau“ schlagen sich auch in den Zahlen nieder, betont Geschäftsführer Thomas Gludovatz. „Seit 2010 verzeichnet das Festspielhaus ein kontinuierliches Wachstum der Kartenerlöse.“

Vorboten für das Kulturhauptstadt-Jahr

Brigitte Fürle, die seit fünf Jahren die künstlerischen Geschicke des Festspielhauses leitet, führt den Erfolg in der 21. Spielzeit des Hauses auf die Auftritte großer internationaler Häuser und Kompanien mit dem Tonkünstler-Orchester zurück. „Österreichweit ist das Festspielhaus die einzige Bühne, die diesen Ensembles die Möglichkeit bietet, auch fernab ihrer Heimat mit Live-Orchester aufzutreten.“

Diese „hochkarätigen Musiktheater- und Tanzgastspiele“ sieht Fürle als die künstlerischen Vorboten des Festspielhauses in der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024. Diese besonderen Projekte bringt die Intendantin auch in der kommenden Saison wieder auf die Bühne – unter anderem mit „Carlos Acosta – A Celebration“ der kubanischen Kompanie Acosta Danza.