St. Pölten

Erstellt am 08. März 2018, 05:59

von Thomas Werth

Eisenbahnkreuzungen: Brückenbau ist auf Schiene. Ersatz für Eisenbahnkreuzung in der Wolfenberger Straße wird bald gebaut. Auch unterirdische Alternative zur Ochsenburger Straße wurde beschlossen.

Die Eisenbahnkreuzung Wolfenberger Straße wird aufgelassen. Ab 2019 soll es nördlich des Möbelix-Parkplatzes auf einer Brücke über die B 20 in die Zdarskystraße gehen. Die Wolfenberger Straße selbst wird zur Sackgasse.Ziviltechnik Gmbh  |  NOEN, Plan: Schneider-Consult

Die gefährlichen Eisenbahnkreuzungen entlang der B 20 in der Wolfenberger und Ochsenburger Straße werden aufgelöst. Das hat der Gemeinderat nun offiziell beschlossen. Stattdessen werden nun 14,3 Millionen Euro in die Unter- und Überführung von Stadt, Land und ÖBB investiert. Der Anteil der Stadt beträgt 5,3 Millionen Euro. Die Pläne sind damit schon sehr konkret.

Wolfenberger Straße: Künftig führt der Weg von der verlängerten Wolfenberger Straße in die Ernst-Märker-Straße vorbei am Möbelix-Parkplatz auf die Überführung. Von dort geht es dann auf Höhe des Imbissstands (er muss entfernt werden) auf die neue Brücke über die B 20. Die Straße verläuft dann weiter zwischen Spar und Trost und mündet in der Zdarskystraße. Von diesen Firmen wurden Grundstücke erworben, um das Projekt umsetzen zu können. Die Wolfenberger Straße selbst endet künftig an der aufgelassenen Eisenbahnkreuzung. Das Vorhaben soll bald beginnen und 2019 abgeschlossen sein.

Ochsenburger Straße: Stadtauswärts soll vermutlich ab 2021 auf Höhe der Ochsenburger Straße rechts in den Kreisel abgebogen und unter die B 20 in eine erst zu errichtende Straße (etwas nördlich der Mitterfeldstraße) gefahren werden. Wer von Wilhelmsburg kommt und in diese Siedlung möchte, soll bereits früher in eine neue Straße einbiegen müssen (das Linksabbiegen in den Kreisel wird vermutlich nicht gestattet). Auch die Ochsenburger Straße endet dann an der Eisenbahnkreuzung. Das Projekt wird erst später umgesetzt. Wie berichtet, muss noch mit Grundstücksbesitzern eine Einigung über die Ablöse gefunden werden. „Die Gespräche laufen“, heißt es dazu seitens des Landes.