Erleichterte Matura ist nicht weniger wert. Die Maßnahmen vom Bundesministerium nehmen den Schülern etwas Druck nach einem von Corona geprägten Schuljahr.

Von Marlene Greifeneder. Erstellt am 09. April 2021 (04:14)
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Die Schüler der Oberstufen waren etwa die Hälfte der Tage im Präsenzunterricht, die andere Hälfte im Distance Learning. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: So wurden kürzlich erleichternde Maßnahmen für die Reifeprüfung bekannt gegeben.

„Ich glaube, dass es notwendig war, in irgendeiner Form zu reagieren, und dass die Matura dadurch nicht weniger wert ist“, erläutert Gabriele Schletz, Direktorin des BORGL St. Pölten. Die mündliche Matura entfällt dieses Jahr. Schüler können aber dennoch in allen Fächern freiwillig antreten und so ganz normal maturieren.

„Dass die mündliche Matura entfällt, finde ich fair, weil wir haben das ganze Schuljahr so ein Hin und Her gehabt“, erzählt Lucia Wolfsgruber, Maturantin aus dem Schulzentrum Eybnerstraße. Wie viele Schüler freiwillig zur mündlichen Matura antreten, wird sich erst zeigen. „Es überlegen noch viele, wie sich die Jahresnote entwickelt, und entscheiden darauf basierend, ob sie antreten“, erklärt TMS-Schulsprecherin Lea Masching.

„Dass die mündliche Matura entfällt, finde ich fair, weil wir haben das ganze Schuljahr so ein Hin und Her gehabt“

Bei den schriftlichen Prüfungen wird wie im Vorjahr die Jahresnote einberechnet. Dadurch ist die Matura nicht mehr so stark von der Tagesverfassung der Schüler abhängig. „Was dieses Jahr besser ist, dass man mindestens 30 Prozent bei der Klausur erreichen muss, und so keine leeren Blätter abgegeben werden können“, meint Schletz.