Freie Szene will Vernetzung. Plattform lud zum Jour fixe in die Synagoge. Künstler erhoffen Synergieeffekte durch bessere Zusammenarbeit.

Von Mario Kern. Erstellt am 24. August 2018 (05:16)
Mehr als 80 Gäste und Vertreter aus der Freien Szene nahmen an den regen Debatten in der Synagoge teil. KulturhauptStart/Rauchecker
KulturhauptStart/Rauchecker

Die Vielfalt und die verschiedenen Positionen und Wünsche in der Freien Szene in St. Pölten standen beim Jour fixe der Plattform KulturhauptStart in der ehemaligen Synagoge im Mittelpunkt. Die St. Pöltner Künstler Marlies Eder, Felix Schnabel, Ingrid Reichel und Edwin Prochaska sprachen dabei über ihre Einblicke in die Freien Szene – mit durchaus verschiedenen Erfahrungen.

Allen gemeinsam war das Bedürfnis nach rascher Vernetzung untereinander. Vertreter der Institutionen der Freien Szene wollen Synergieeffekte erzielen. Das „überschaubare Publikum“ soll für Veranstaltungen verschiedenster Art gewonnen werden. Außerdem sollen Räume für den kulturellen Austausch erschlossen werden.

Klaus Michael Urban und Lena Weiderbauer von der Plattform arbeiten derzeit an den Dossiers für das Bewerbungsbüro. „Ende August müssen wir diese Arbeit abgeben. In sie fließen aktuell die Erkenntnisse aus dem Jour fixe in der Synagoge ein“, berichtet Urban. Im September will die Plattform den Löwenhof rund um das Büro gestalten.