Glockenläuten für Ostafrika. Das Läuten sollte auf das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen.

Erstellt am 29. Juli 2017 (10:54)
Wolfgang Zarl

„Wir müssen diesen Skandal an die große Glocke hängen“ betonen Pfarrer Manfred Heiderer und der Leiter der Pfarr-Caritas der Diözese St. Pölten, Christian Köstler.

Am Freitag den 28. Juli um 15 Uhr läuteten die Kirchenglocken in ganz Niederösterreich statt einer Minute 5 Minuten lang. Das Läuten sollte auf die dramatische Lage der Menschen in Ostafrika und der Sahelzone aufmerksam machen, 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern.

„Wir wollen daran erinnern, dass alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger oder den Folgen von Hunger stirbt. Ein Sterben, das wir verhindern können“, sagt Christian Köstler

„Glockengeläut ist immer wieder Begleiter von Ausnahmesituationen. Derzeit befinden sich viele Menschen im Ausnahmezustand. In Ostafrika sind aktuell 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Dramatisch ist die Situation in Kenia, wo die Menschen nur noch Dank der Hilfe von außen überleben. Eine unvorstellbare Hungerkatastrophe geißelt Ostafrika“, so Pfarrer Heiderer.

Bereits 10 Euro retten einen Menschen einen Monat lang vor dem Hungertod. Gemeinsam können wir viele Menschen vor dem Hungertod retten, ist Christian Köstler überzeugt. Wer helfen möchte findet nähere Infos unter www.stpoelten.caritas.at

Spendenkonto: Raiffeisenbank St. Pölten IBAN: AT28 3258 5000 0007 6000