Hauptstadtwein aus dem „Himmelreich“. St. Pöltens nächster edler Tropfen wird im Weingut des renommierten Winzers Ludwig Neumayer in Inzersdorf gekeltert.

Von Mario Kern. Erstellt am 21. September 2016 (14:24)
Vorlaufer
Prüfender Blick in Inzersdorf: Sternwarten-Chef Werner Gruber (r.) ließ Winzer Ludwig Neumayer (l.) und Bürgermeister Matthias Stadler einen Blick werfen. Sie ist in den nächsten Wochen mitverantwortlich dafür, dass der neue Hauptstadtwein ein guter Jahrgang wird.
 

Nach dem letztjährigen Abstecher ins Kamptal kommt die 31. Auflage des Landeshauptstadtweins wieder aus dem Traisental: Winzer Ludwig Neumayer wird für den Hauptstadtwein 2017 verantwortlich zeichnen und einen Grünen Veltliner aus der Riede „Himmelreich“ keltern. Das hat die 30-köpfige Weinjury nach dem Besuch des Weingutes in Inzersdorf und einer Gustation in der Gaststätte Figl beschlossen.

„Ich bin sicher, dass der Hauptstadtwein 2017 sehr erfolgreich sein wird“, untermauert Bürgermeister Matthias Stadler das Urteil der Jury und ergänzt: „Nachdem sich der Wein immer größerer Beliebtheit erfreut, müssen wir nicht nur auf eine entsprechend hohe Qualität achten, sondern auch darauf, dass die erforderliche Menge verfügbar ist. Auch hier konnte uns Ludwig Neumayer überzeugen.“

„Ich bin sicher, dass Hauptstadtwein 2017 sehr erfolgreich sein wird. Schon seine Vorgänger erfreuten sich großer Beliebtheit.“

Stadtchef Matthias Stadler

Winzer Neumayer erwartet sich einen ausgezeichneten Jahrgang. „Auch wenn Jahresverlauf und Witterung herausfordernd waren.“ Im 15 Hektar großen Weingut in der Übergangszone zwischen tiefgründigen Lössböden und klassischen Urgesteinsböden stellt Neumayer klare Weine her. Auszeichnungen von Falstaff, Vinaria, wein.pur, A La Carte und Gault Millau weisen den 58-Jährigen als einen der bekanntesten Winzer in Österreich aus.

Präsentiert wird der neue Hauptstadtwein traditionsgemäß erstmals beim Landeshauptstadtball am 14. Jänner. Danach wird er von Gastronomen in und um St. Pölten kredenzt und auch bei vielen offiziellen Anlässen. Derer wird es genug geben: 2017 feiert die Stadtfeuerwehr ihr 150-Jahr-Jubiläum, zudem wird die evangelische Kirche 500 Jahre alt und der Tod von Jugendstilkünstler Ernst Stöhr jährt sich zum 100. Mal.