Höfefest wird größer und auch „jünger“. Patrizia Libertis zweites Fest wird am 28. September stattfinden. Geplant sind mehr Höfe und mehr Programm für Kinder.

Von Mario Kern. Erstellt am 28. Februar 2019 (04:06)
Kern
Patrizia Liberti hat für ihr zweites Fest einen Termin.

Der Termin für das nächste Höfefest steht fest: Am Samstag, 28. September, werden zum zweiten Mal unter der Leitung von Patrizia Liberti St. Pöltner Höfe für die Kultur geöffnet.

NÖN: Wie wird sich das diesjährige Höfefest von Ihrem ersten unterscheiden?
Patrizia Liberti: Programmatisch und örtlich. Diesmal werden neue Höfe und neue Locations dabei sein. 2018 hat sich schnell herauskristallisiert, dass einige zusätzliche Höfe sinnvoll wären. Hofbesitzer sind schon 2018 an mich herangetreten, ob sie 2019 mit dabei sein könnten. Das ist aber noch in Verhandlung, der Fokus bleibt auf der Qualität der Darbietungen.

Gibt es bereits erste fixe Programmpunkte?
Ja, fixiert sind bereits das Duo Mignon, Stefan Sterzinger im Quintett, Natasa Mirkovic und abermals „Zweite Kassa bitte!“ mit den Wilhelmsburgern Martin Scheer und Matthias Steinperl. Diesmal wird es auch eine Höfefest-Vorabendpremiere geben. Ich möchte mehr Klassik und mehr Programm für Kinder einfließen lassen. Mit der Musikschule St. Pölten wird es eine Kooperation geben.

Wie sind Sie an Ihr zweites Höfefest herangegangen?
Bei meinem ersten Höfefefest war vieles ein Abwägen, was ich mit dem Budget bewerkstelligen kann und welche Acts ich für das Publikum hole. Damit hat sich das Höfefest 2018 in die Herzen und Ohren gespielt. Es hat sich schnell herauskristallisiert, was ich überarbeiten muss: Ich brauche mehr Unterstützung am Höfefest-Tag selbst. Sich selbst entspannt in einen Hof zu stellen, war da nicht drinnen. Das muss anders werden und deswegen werde ich mit „Zweite Kassa bitte!“ einen Act, den ich persönlich unbedingt sehen wollte, es aber nicht schaffte, nochmal holen.