Kaffee-Genuss aus der Landeshauptstadt. Fair und nachhaltig produziert ist Kaffee aus St. Pölten – aus der Rösterei und von besonderen Händlern.

Von Beate Steiner. Update am 26. Juni 2021 (10:35)
Bernhard Prosser und Felix Teiretzbacher
Bernhard Prosser (links) schwärmt von seinem FRED-Kaffee. Felix Teiretzbacher (rechts) ist Röst-Staatsmeister.
Kaffeehandwerk, Steiner

„Kaffee ist ein Getränk, das Emotionen erzeugt“, sagt Bernhard Prosser. Und weil Kaffee zu Österreich gehört „wie Aperol zu Italien und Champagner zu Frankreich“ und „Kaffee die drittgrößte Warengruppe in Österreich ist“, ist der Marketingprofi ins Kaffeegeschäft eingestiegen. Der ehemalige Egger-Bier-Geschäftsführer hat die Kaffeemarke FRED gegründet. Firmensitz ist in St. Pölten. „Wir lassen fair gehandelte Arabica- und Robustabohnen aus maximal drei Anbaugebieten in kleinen Chargen im traditionellen Trommelröstverfahren in einer Wiener Kaffeemanufaktur rösten“, ist Prosser stolz auf seine Kaffeeblends in Premium-Qualität, die bei Billa erhältlich sind.

Aus den lokalen Kaffeehäusern nicht wegzudenken sind die duftenden Kaffeespezialitäten von Felix Teiretzbacher, etwa seine St. Pöltner Röstung. Der Staatsmeister der Kaffeeröster bezieht seine Kaffeebohnen von kleinen Bauern und röstet in der Nähe des Alpenbahnhofs.

Ein komplettes „Kaffee-Paket“ mit nachhaltig gehandeltem Kaffee und dazu passenden Maschinen bietet Anita Altenriederer in St. Georgen an, als Vertreterin der Grazer Firma L‘Amante: „Wir beliefern Büros und auch Private mit Maschinen, Kapseln und Bohnen“, so Altenriederer, die auch Verkostungen des L‘Amante-Kaffees anbietet.