Museum am Dom: Eröffnung auf 2021 verschoben. Nach einjähriger Umbauphase sollte das ehemalige Diözesanmuseum in St. Pölten als „MUSEUM AM DOM“ Mitte Mai eröffnet werden. Mit der von der neuen Direktorin Barbara Taubinger kuratierten Sonderausstellung „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 11. Mai 2020 (15:54)
Barbara Taubinger
Feuchtner

Jetzt ist klar: Die Wieder-Eröffnung des ältesten kirchlichen Museums Österreichs wird infolge der Corona-Maßnahmen verschoben – und zwar auf April 2021. „Mit interessanten Vermittlungskonzepten, einem Re-Brand und neugestalteten Räumlichkeiten wird das Museum am Dom St. Pölten als Kulturinstitution ab 2021 das Kulturleben der Landeshauptstadt ergänzen“, versichert Katharina Brandner, die Sprecherin der Diözese St. Pölten.

Die nach außen auffälligste Neuerung des Museums ist der neue Zugangsbereich auf dem Domplatz. Kam man früher über Brunnenhof und Kreuzgang in das Museum, erfolgt nach der Wiedereröffnung der Zugang über den neuen barrierefreien Eingangsbereich am Domplatz. Von dort geht es an der Kerens-Bibliothek vorbei in die Räumlichkeiten des Museums. Das „MUSEUM AM DOM“ werde so sichtbarer und ein kultureller Knotenpunkt im reichen Kulturleben der aufstrebenden Landeshauptstadt, streicht Taubinger hervor.

Aufgrund des nunmehr veränderten Zeitplans können die baulichen Adaptierungen sowie die Neukonzeptionierung der Dauerausstellung in einem Zug gemacht werden – und nicht wie ursprünglich geplant in zwei Etappen. Als Aufgabe des „MUSEUMS AM DOM“ definieren Diözesanbischof Alois Schwarz und Direktorin Barbara Taubinger, dass es den Blick auf die sakrale Kunst und das große Erbe christlichen Kulturlebens lenken soll.