ÖAMTC: Vom Patschen bis zum Reisestorno. 46.000 Mal halfen Mitarbeiter des ÖAMTC-Stützpunkts 2020. Nun ist Nachwuchs gesucht. Lehrlinge können sich noch bis 10. Februar bewerben.

Von Max Steiner. Erstellt am 07. Februar 2021 (19:57)
Die Lehrlingsbeauftragen Philipp Bertl und Carmen Bacik freuen sich am ÖAMTC-Stützpunkt auf Nachwuchs. Bald können die künftigen Lehrlinge auch in der Lehrwerkstätte am neuen Standort ein paar hundert Meter weiter südlich des jetzigen lernen.
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Bei Pannen, Fahrrad-Patschen, Reiseplanung, der Kindersitzauswahl oder der Pkw-Prüfungen war auch im von Corona geprägten Jahr 2020 die Hilfe des ÖAMTC gefragt. 49.7000 Mitglieder in Stadt und Bezirk betreut der Club von der Landeshauptstadt aus. „Rund 46.000 Mal haben unsere Mitarbeiter im vergangenen Jahr ihre Kompetenz bewiesen. Direkt am Stützpunkt hatten wir rund 36.000 Mitglieder- und Kundenkontakte“, zieht Stützpunkt-Leiter Josef Strohmayer Bilanz.

Neben knapp 10.000 Panneneinsätzen gab es 20.000 technische Überprüfungen, klassische Prüfdienstleistungen und jene fürs „Pickerl“ ebenso wie stationäre Pannenhilfe. Um die Erreichbarkeit und Nothilfe durchgehend zu gewährleisten habe man schnell Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen ergriffen. „Viele Leistungen wie Versicherungs- oder Kindersitzberatungen wurden auch online abgewickelt“, schildert Strohmayer. Viele Anfragen habe es wegen der Folgen der Pandemie gegeben, etwa zur Möglichkeit von Kfz-Anmeldungen oder zum Thema Reiserecht.

ÖAMTC sucht Lehrlinge für Stützpunkt

Heuer will sich der ÖAMTC weiter verstärken und in Niederösterreich insgesamt zehn Lehrlinge aufnehmen. In St. Pölten werden erstmals eine Kfz-Lehre und eine Lehre zu Bürokaufmann oder Bürokauffrau angeboten. „Um den Nachwuchs zu sichern und neue Ideen ins Unternehmen zu bringen sowie der Jugend in Zeiten wie diesen berufliche Perspektiven zu bieten“, betont Stützpunkleiter Josef Strohmayer.

Stützpunkt-Leiter Josef Strohmayer zieht eine stolze Bilanz nach dem Corona-Jahr 2020.
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Die technische Ausbildung erstreckt sich auf sämtliche Fahrzeugmarken und neue Antriebsarten, dazu gibt es spezielle Ausbildungen zu Elektromobilität oder auch vernetzter Mobilität. „Im Rahmen der Ausbildung ist man nicht nur bei uns am Stützpunkt, sondern gemeinsam mit anderen Lehrlingen auch an unterschiedlichen Standorten tätig und bald am neuen Standort in St. Pölten, wo aktuell die neue ÖAMTC-Lehrwerkstätte errichtet wird“, so Strohmayer. Der Fokus bei der Büro-Lehre liegt auf Kundenkontakt und Verkaufsberatung. Nach der Lehre gebe es dann auch die Möglichkeit am Stützpunkt in St. Pölten einen Arbeitsplatz zu bekommen.

Bewerbungen sind noch bis Mittwoch, 10. Februar, möglich. Die „Lehrlingsrallye“ des Mobilitätsclubs ist heuer Corona-bedingt digital. Interessierte erhalten nach der Bewerbung unter www.oeamtc.at/lehrlingsrallye Zugang zu einer App, um herausfinden, was sie in ihrer Zukunft als Gelber Engel erwartet.