Robert Langeneder: In 30 Tagen durch das Land. Robert Langeneder hat seine Wanderung als Kulturhauptstadtbotschafter beendet.

Von Beate Steiner. Erstellt am 07. Oktober 2019 (17:06)
Beate Steiner
Großer Bahnhof für den Kulturhauptstadtbotschafter: Robert Langeneder mit Gattin Birgit, Dominik und Ulli Mesner sowie Matthias Stadler.

Am 2. September packte Robert Langeneder seinen Rucksack, schnürte seine Wanderschuhe und machte sich als Werbeträger für eine „Kulturhauptstadt St. Pölten 2024“ auf den Weg durch Österreich. 30 Tage, 900 Kilometer, einige Kochsessions, sehr viele aufgestellte St. Pölten-Taferl und reichlich Regengüsse später ist St. Pöltens wandernder Wirt wieder zuhause eingetroffen — um zahlreiche interessante Begegnungen und tolle Eindrücke reicher. Davon überzeugten sich viele Freunde von Robert Langeneder, die am Bahnhof die Sektkorken knallen ließen, als der Kulturhauptstadtbotschafter aus dem Zug stieg.

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St. Pölten-Taferl wanderten mit, zum See und auf den Berg.

„Das war unwirklich und unverstellbar schön. Ich war schon sehr gerührt, als ich all die Leute gesehen habe, die mich erwartet haben“, strahlt Robert Langeneder. Seine schmerzenden Blasen sind mittlerweile verheilt, die Strapazen und das Heimweh vergessen. „In den letzten beiden Wochen unterwegs habe ich mich schon sehr auf zuhause gefreut.“

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... und auf den Berg.

Geblieben sind großartige Erinnerungen: „Die wunderschöne Landschaft, die Ruhe beim Gehen, die netten Menschen, die ich kennengelernt habe“. Auch die Begegnungen mit Freunden zählen dazu: „Jo Wildburger ist ein Stück mit mir gewandert, hat mir sein Salzkammergut gezeigt, mit HansJörg Schelling habe ich gekocht, und ohne die Zaubersalbe von Karin Janda hätte ich wegen meiner Blasen nicht mehr weitergehen können.“

Ob er sich noch einmal auf den Weg machen würde? „Sicher, sofort, aber garantiert mit weniger Gepäck“, hat der Wirt am Wandern Gefallen gefunden.