St. Pölten

Erstellt am 12. Januar 2017, 04:06

von Beate Steiner

Rossmarktstüberl macht Platz für Haus der Zukunft. Als Startschuss für das „Haus der Zukunft“ wird das alte Lokal geschleift. Die Grundstücke werden arrondiert und die Straße breiter.

Das Rossmarktstüberl ist Geschichte. Das alte Lokal wird abgerissen. Fußgänger, Radler und Autofahrer haben künftig mehr Platz an dieser neuralgischen Stelle.  |  NOEN, Steiner

Jetzt geht es dem alten Rossmarktstüberl an die Grundmauern. Das Haus wird abgerissen, macht Platz für einen atriumartigen, multifunktionalen Raum für das kommende Haus der Zukunft (HdZ). Positiver Nebeneffekt des Abbruchs: Das für den Verkehr neuralgische Eck gegenüber der Rathausgarage verschwindet.

Der Eingang ins HdZ-Atrium. Dahinter war einmal die Küche des Rossmarktstüberls.  |  NOEN, Grafik Bosch

Der Rossmarkt wird von acht auf zehn Meter verbreitert, weil Martin Bosch, der Eigentümer des „Weselyhauses“, an die Stadt einen Grundstücksstreifen abtritt. Fußgänger und Radler finden dann neben den Autos Platz. Dank der mit dem Abbruch verbundenen Grundstücksarrondierung kann die Familie Reibenwein neben dem Haus der Zukunft ein Parkregal errichten. „Das wird eine Win-win-win-Situation“, freut sich Martin Bosch: „Das ist ein ganz wichtiger Schritt, um dieses Areal urban zu entwickeln.“

Bosch wird im Jänner die Einreichpläne für das HdZ mit 3.100 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche zu den zuständigen Stellen bringen. Im März erhofft er sich dann die Genehmigung für den Umbau des „Wesely-Hauses“. Dabei bleibt die für die 1960er-Jahre typische „fragile Wabe“ erhalten, dank des Stahlkonstrukts kann aufgestockt werden.