„Sensibler Umgang“ mit Events am See. Veranstaltungsservice denkt dank Erfolg über Fortsetzung von Bluesfest mit Lakeside-Fest nach. Badegäste-Nerven will man schonen.

Von Mario Kern. Erstellt am 14. August 2018 (05:30)
Röhrer
Die Mojo Blues Band sorgte auch beim diesjährigen Summer Blues Festival für musikalische Höhepunkte am See: Siggi Fassl, Didi Mattersberger, Mit-Organisator Charlie Furthner, Jimmy Reiter und Erik Trauner.

Nach dem letzten Bühnen-Spektakel des Jahres zieht Veranstaltungsservice-Chef Michael Bachel eine positive Bilanz der Events am Ratzersdorfer See. „Vom Besuch her reiht sich das Summer Blues Festival unter die besseren der letzten Jahre ein.“ Den Doppel-Event mit dem Lake side-Festival von Norbert Bauer könnte es, wenn es nach Bachel geht, auch 2019 wieder geben. „Das hängt natürlich von den Nachgesprächen ab, aber wäre eine gute Option. Meine Türen stehen offen.“

Zusammen mit dem Splash- Hard-Event der AK Young wird am Ratzersdorfer See jährlich an drei Tagen Musikalisches geboten. „Das wird auch in etwa so bleiben, schließlich soll die Seen-Landschaft in erster Linie ein Naherholungsgebiet bleiben. Mit Events am Areal muss man schon sensibel umgehen“, betont Bachel. Für das richtige Konzept würde er aber eine Ausnahme machen: „Wenn die Veranstaltung passt, prüfen wir das natürlich und sagen nicht vorab ‚Nein‘. Fünf weitere Rock- oder Pop-Konzerte verträgt der See aber sicherlich nicht.“

Die Sport-Events an der beliebten Location wie der Ironman, der Frauenlauf oder der Vision Run fallen für Bachel nicht ins Gewicht: „Sie finden nicht in der Haupt-Badesaison statt. Also gefährden sie nicht den Erholungseffekt und trüben nicht den Badespaß.“

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