Resolution im Gemeinderat beschlossen: Alle für Haltestelle Hart-Wörth

Die Fraktionen im Gemeinderat setzen sich für Haltestelle Hart-Wörth ein.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:55
Lesezeit: 1 Min
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Überparteiliche Aktion zum Erhalt der Haltestelle: Klaus Otzelberger (FPÖ), Pascal Pomberger (SJ), Harald Ludwig, Birgit Becker, Michael Kögl und Siegfried Schuster (SPÖ) sowie Franz Raidl (ÖGB).
Foto: SPÖ

Per Dringlichkeitsantrag kam das Thema „Resolution zum Erhalt der Bahnhaltestelle Hart-Wörth“ auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag, wir hatten über das Thema berichtet:

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Alle Fraktionen waren sich einig, dass man für eine zusätzliche Haltestelle kämpfen müsse.

Stadler begrüßte den Zusammenhalt

Dass St. Georgen mit den Lup-Linien 10 und 11 nur mittelbar an das Stadtbussystem angeschlossen sei, hob die St. Georgener Gemeinderätin Birgit Becker (SPÖ) hervor. 40 Minuten dauert die Fahrt mit Umsteigen vom Bahnhof nach St. Georgen.

„Der Bus ist also weniger attraktiv als die Bahn, mit der man nur zwölf Minuten braucht“, sagt Becker. Sie verweist auf 200 Wohnungen, die im Bau sind, und die neue Strabag-Zentrale, wo weitere Arbeitsplätze entstehen. Darauf weist auch Gemeinderätin Marion Gabler-Söllner (ÖVP) hin.

Grünen-Stadträtin Christina Engel-Unterberger betont die Dringlichkeit des Themas: „Am 11. April soll die Haltestelle mit der beim neuen Bildungscampus abgetauscht werden. Wir haben 130 Tage für die Trendumkehr.“ Auch FPÖ-Stadtrat Klaus Otzelberger ist dafür: „Wenn die Haltestelle wegfällt, werden noch mehr Autos ins Zentrum fahren.“

Bürgermeister Matthias Stadler begrüßt den Zusammenhalt: „Mich ärgert das Argument, dass der Busverkehr in der Stadt gut ausgebaut ist. Die Bevölkerung sollte nicht dafür bestraft werden.“