Erstellt am 01. März 2017, 12:09

von Manuela Mayerhofer

Tierquälerei: Hündin Chameena verendete qualvoll. Rhodesian-Ridgeback hat bei „Gassi“-Tour vermutlich einen mit Pflanzendünger präparierten Giftköder verschlungen.

Trotz robuster Statur (40 Kilo) ging Chamy nach qualvollem Todeskampfzugrunde.Foto: privat  |  NOEN

Eine Familie aus St. Georgen weint um ihren vierbeinigen Liebling: Chamy dürfte während einer morgendlichen „Gassi-Tour“ in der Nähe des Kaiserbergs einen Giftköder verschlungen haben. 

„Unserer Chameena hilft es nichts mehr, aber ich will anderen Hundehaltern ein solches Erlebnis ersparen“, betont der St. Pöltner. Bereits unmittelbar nach dem Spaziergang ging es Chamy nicht gut, die Familie suchte sofort den Tierarzt auf. Leider konnte er die siebenjährige Hundelady nicht mehr retten. Chamy habe gezittert, hohes Fieber gehabt und weißen Speichel abgesondert. „Schwer zu sagen, was genau passiert ist, möglicherweise hat die Hündin einen mit Pflanzendünger präparierten Köder erwischt. Ihre Blutgefäße platzten und sie ist unter Krämpfen innerlich verblutet“, so Tierarzt Theodor Tillinger.

Die Besitzer vermuten, dass es sich um ein besonders aggressives Gift handelt, da „Chamy“ immerhin 40 Kilo wog und trotzdem innerhalb relativ kurzer Zeit qualvoll verendete. Der Vorfall wurde angezeigt, die Ermittlungen laufen. Hinweise an die Polizeiinspektion Spratzern 0591333194.