Stadtfeuerwehr: Drei Einsätze innerhalb kurzer Zeit. Zwei Personen waren eingesperrt, Heizraum war völlig verraucht.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 08. April 2021 (14:05)
FF St. Pölten-Stadt

Kaum zur Ruhe kamen die St. Pöltner Florianis am Donnerstagvormittag: Gegen 9 Uhr wurden sie zu einer Türöffnung im Stadtgebiet alarmiert. In einer Wohnung war jemand gestürzt und rief laut um Hilfe. Als die sechs Florianis eintrafen, war es dem Betroffenen aber bereits selbst gelungen, die Türe zu öffnen. Die Rettung kümmerte sich um ihn.

Kurz nach 9.45 Uhr: der nächste Einsatz - Brandalarm in einer Wohnhausanlage in der Widerinstraße. Der Einsatzleiter der Feuerwehr stellte eine leichte Verrauchung in einem Heiz- und Technikraum im Keller des Gebäudes fest. Mittels Be- und Entlüftungsgerät konnte alles rauchfrei gemacht und die Ursache mit mehreren eingesetzten Wärmebildkameras lokalisiert werden. „Auslöser waren verschmorte Kunststoffteile eines Kondensators. Der akribischen Arbeit der Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass kein größerer Schaden entstanden ist“, schildert Kevin Luger von der Stadtfeuerwehr. Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktionierte reibungslos: Schon bald konnten alle Bewohner wieder ins Haus; nach eineinhalb Stunden war der Einsatz wieder beendet.

Um die Mittagszeit – schon wieder ein Alarm für die Stadtfeuer, erneut eine Türöffnung: Die eingeschlossene Person wurde erfolgreich befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Nach rund 45 Minuten rückten die Florianis wieder ein und erholten sich von diesem einsatzreichen Halbtag.