Lkw-Unfall auf A1: Mehrstündige Sperre aufgehoben. Die Westautobahn (A1) war am Freitag mehrere Stunden lang gesperrt. Zwischen St. Pölten und Loosdorf (Bezirk Melk) war ein Lastwagen umgestürzt. Für die Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Salzburg gesperrt werden.

Von Redaktion noen.at. Update am 10. März 2017 (13:19)

Kurz vor 8 Uhr war nach ÖAMTC-Angaben zwischen St. Pölten-Süd und Loosdorf (Bezirk Melk) ein Lkw mit der Mitteltrennung kollidiert und umgestürzt; die Feuerwehr sprach in einer Aussendung von einem Unfall zwischen einem Sattelzug und einem Klein-Lkw auf der Richtungsfahrbahn Salzburg, bei dem der Sattelzug umgestürzt und am Fahrbahnrand zu liegen gekommen war.

Umfangreiche Bergungsarbeiten

Bei dem Unfall wurden auf der Richtungsfahrbahn Wien ein Lkw, ein Kleinbus und ein Pkw von Fahrzeugteilen getroffen und ebenfalls beschädigt; die Fahrzeuge konnten ihre Fahrt aber fortsetzen. Auslaufende Betriebsmittel des umgestürzten Lkw verschmutzten die Richtungsfahrbahn Wien im Bereich der Überholspur, die Mittelbetonleitwand wurde stark beschädigt. Angaben über verletzte Personen lagen laut Asfinag nicht vor.

Die FF St. Pölten Stadt stand unter anderem mit einem 50-Tonnen-Kran im Einsatz, um die Bergung durchzuführen. Für die Bergung wurde die Westautobahn Richtung Salzburg komplett gesperrt. Es kam zu einem kilometerlangen Rückstau.

Nach knapp sechs Stunden war die A1 in dem Abschnitt wieder befahrbar. Der Verkehr wurde während der Sperre bei St. Pölten ab- und bei Loosdorf wieder aufgeleitet. Auf der Ausweichstrecke durch die NÖ Landeshauptstadt gab es umfangreiche Stauungen. Laut ÖAMTC begann sich der kilometerlange Stau auf der Westautobahn nach Aufhebung der Sperre langsam aufzulösen. Trotz Räumung der Unfallstelle empfahl die Asfinag, mehr Fahrzeit einzurechnen.